Bundespräsident Steinmeier hat alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, sich anlässlich des ersten deutschlandweiten „Ehrentags“ am 23. Mai 2026, dem Geburtstag des Grundgesetzes, zum Thema Ehrenamt zu informieren. Mehr als 2000 Veranstaltungen rund um das Datum, sollen Inspiration geben, Lust machen auf freiwilliges Engagement und Mitmach-Angebote präsentieren. So gibt es Aktionen zum testweise Reinschnuppern ebenso wie Angebote für ein längerfristiges Engagement. Die Veranstaltungen sind einfach zu finden mit der Orts- oder der Stichwortsuche.
Presseinformationen
Pressevertreter/innen finden in unserem Servicebereich auch allgemeine Pressematerialien für die Berichterstattung.
Pflegereform: „Es braucht mehr als ein Sparprogramm“
KDA nimmt in Reaktionspapier Stellung zu 20 Thesen, die beim GdW 2026 vorgestellt wurden Der Gesundheitskongress des Westens (GdW), der gerade in Köln stattfand, brachte wieder Akteure zusammen, die nach vorne denken und Gestaltungswillen mitbrachten. Unter dem Motto „Produktivität freisetzen, Ambitionen leben!“ diskutierten rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Selbstverwaltung, Krankenkassen, Krankenhäusern, Wissenschaft und … → weiter lesen
Stellungnahme zur NDS 2027: Maßnahmen und Finanzierung neu strukturieren
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) hat eine Stellungnahme zum aktuellen Stand der Überarbeitung der Nationalen Demenzstrategie (NDS 2027) verfasst. Darin wird betont, dass deren zukünftige Wirksamkeit weniger von zusätzlichen Maßnahmen als vielmehr von klar definierten strategischen, strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt. Christian Heerdt, wissenschaftlicher Leiter des KDA: „Die zentrale Chance der NDS liegt darin, den Lebensverlauf von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen konsequent in den Mittelpunkt zu stellen und Maßnahmen dort zu priorisieren, wo sie die größte Wirkung entfalten.“
Entscheidend sei, „diese von Anfang an mit tragfähigen strukturellen Rahmenbedingungen zu verbinden. Dazu gehören strukturierte Früherkennungsprozesse und Versorgungspfade, kontinuierliche Begleitung sowie der Aufbau verlässlicher Infrastrukturen gemeinsam mit Fachstellen. Nachhaltige Wirkung entsteht nur dann, wenn Maßnahmen sich konsequent an den Menschen orientieren und gleichzeitig so umgesetzt werden können, dass sie auch im System langfristig trage”, so Heerdt.
Wie die Teilhabe älterer Menschen gestärkt werden kann
Alter ist so divers wie die Menschen es sind: Dr. Alexia Zurkuhlen beim Fachgespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Familie
Was sichert die Teilhabe älterer Menschen effektiv? Das war die Kernfrage in der 21. Sitzung des Bundestagsausschusses für Bildung und Familie. Als Sachverständige nahmen an dem Fachgespräch Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Prof. Dr. Martina Brandt, Vorsitzende der Kommission zum 9. Altersbericht, TU Dortmund, und Dr. Regina Görner, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), teil. Sie machten deutlich, dass zentralen Anknüpfungspunkte für Maßnahmen zur Teilhabe im Alter die persönliche Lebenserfahrung sowie die Lebensumstände der Menschen sind.
Studie: „Hilfe zur Pflege“ erreicht viele Betroffene nicht
Grundlegende Versorgungs- und Finanzreform der Pflege, Stärkung der Kommunen als Anker#KDAgegenArmut Der Paritätische Gesamtverband hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Klie, Sozial- und Rechtswissenschaftler sowie Mitglied im Kuratorium des KDA, die Studie „Armut in der häuslichen Pflege“ vorgelegt. Die zentralen Ergebnisse: Hunderttausende pflegebedürftiger Menschen leben am Existenzminimum. Verdeckte Pflegearmut ist weiter verbreitet, als bisher bekannt. Und ein erheblicher Teil der Anspruchsberechtigten erhält keine finanzielle Unterstützung durch die „Hilfe zur Pflege“ – insbesondere gilt das … → weiter lesen
Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich
Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen in den Fokus Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist in den kommenden Jahren mit Verbesserungen zu rechnen. Dies sind gute Botschaften aus der Forschung und aus vielen regionalen Projekten. Allerdings … → weiter lesen
Netzwerk-Bildung: 𝗔𝗹𝘁𝗲𝗿(𝗻) & 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮 – Strukturen für gutes Leben im Alter unter sich wandelnden Umweltbedingungen
Kuratorium Deutsche Altershilfe lädt ein zur digitalen Fachveranstaltung und zum Vernetzen
Der Klimawandel verändert Lebensbedingungen, Infrastrukturen und soziale Räume und damit auch Bedingungen des Alterns. Das KDA versteht dieses Themenfeld als strukturorientierte Zukunftsaufgabe: Ziel der digitalen Veranstaltungen ist es, Wissen zu bündeln, Akteurinnen und Akteure zu vernetzen und Impulse für nachhaltige Rahmenbedingungen des Alterns zu setzen. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf die mittlere Ebene der Strukturentwicklung, also auf Organisationen, Netzwerke und Multiplikatorinnen, die Rahmenbedingungen gestalten und Entwicklungen in die Praxis tragen.
Sorgende Gemeinschaften umsetzen – Werkzeuge für die Praxis
Digitaler Fachtag 2026 des Forum Seniorenarbeit NRW und Vorstellung Praxis-Leitfaden Sorgende Gemeinschaften (Caring Communities) verbinden professionelle Angebote, bürgerschaftliches Engagement, nachbarschaftliche Unterstützung und kommunale Strukturen und schaffen so ein neues Verständnis von Verantwortung. Doch wie gelingt der Schritt von der Theorie in die Praxis? Welche Werkzeuge braucht es, um Sorgende Gemeinschaften konkret und nachhaltig umzusetzen? Hierzu … → weiter lesen
Zwei neue Broschüren zur Unterstützung im Pflege-Alltag
Den Alltag bei Pflegebedürftigkeit zu Hause zu meistern erfordert oft, Gewohntes neu zu ordnen, Aufgaben neu zu verteilen und bereit zu sein, Unterstützung anzunehmen – sowohl für die pflegebedürftige Person als auch für pflegende An- und Zugehörige. In Nordrhein-Westfalen gibt es unterschiedliche Angebote zur Unterstützung im Alltag, die hierbei helfen können. Die Kosten werden in gewissem Umfang von der Pflegeversicherung übernommen.
Klimakrise, Altersarmut, Pflege: Warum diese Zusammenhänge gemeinsam gedacht werden müssen
#KDAgegenArmut
Die Klimakrise ist auch eine soziale Frage – und im höheren Lebensalter wird sie besonders spürbar. Steigende Lebensmittelpreise, Hitzebelastung in schlecht gedämmten Wohnungen, wachsende Eigenanteile in der Pflege: Menschen mit geringen finanziellen und gesundheitlichen Ressourcen sind früher und stärker betroffen. Insbesondere in hochverdichteten Räumen wie in Großstädten leiden Menschen besonders etwa unter Folgen von Hitze. Das zeigen u.a. die aktuelle Klimarisiko-Analyse des Berliner Senats oder der Klimaschutz-Plan der Stadt Köln.