Kuratorium Deutsche Altershilfe zum Tag der Pflege

Pflegerin und älterer Mann im Dialog

Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), fordert zur Unterstützung der professionellen Pflege, Netzwerke aus helfenden Nachbarn zu stärken. Zur Entlastung könnten zudem ausländische Pflegefachkräfte beitragen. Hier hat das KDA einen „Werkzeugkoffer Willkommenskultur & Integration‘ zusammengestellt.

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Notausgang von der Bundes-Notbremse für geimpfte Heimbewohner schaffen

Seniorin, freier Arm, Impfung

Mit der Novelle des Infektionsschutz-Gesetzes drohen gravierende Grundrechtsverletzungen

Berlin, 22.04.2021 – Das Kuratorium Deutsche Altershilfe wurde im Rahmen des Mühlehof-Verfahrens vor dem VGH Mannheim um Stellungnahme gebeten.  Das Seniorenzentrum bei Lörrach klagte erfolgreich darauf, dass geimpfte Bewohner unter Einhaltung der AHA-Regeln wieder zusammen speisen dürfen. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) sieht ein grundsätzliches Problem hinter dem Mühlehoffall. In vielen Heimen sind die Bewohner bereits geimpft, dennoch werden die Corona-Maßnahmen nicht überall entsprechend gelockert – obwohl dies auch von der Bund-Länder-Runde im März zu Corona-Maßnahmen so für Heime empfohlen wurde. Das KDA fordert daher nachdrücklich, Lockerungen für geimpfte Heimbewohner umzusetzen – und warnt vor Grundrechtsverletzungen.

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„Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftskritik“- ein Beitrag zum pflegepolitischen Reformdiskurs

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veröffentlicht im Rahmen seiner Diskursreihe „radikal (neu) denken“ einen Text zum pflegepolitischen Reformdiskurs: „Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik“. Langfassung: Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik – Lang Kurzfassung: Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik – Kurz   Das Strategiepapier stellt … → weiter lesen

ProAlter Ausgabe 1/2021: Zum Schwerpunktthema Endlichkeit, Lebensende und Sterben

Titel ProAlter 1/2021 Thema Endlichkeit, Lebensende und Sterben

Die neue Ausgabe der ProAlter stellt sich mit einem Thema vor, „das zum Leben gehört, zumal es in der Corona-Krise wahrnehmbarer als sonst »Mitten im Leben« steht: die Endlichkeit. Dabei ist die Endlichkeit vor allem ein Daseinsthema in der Hochaltrigkeit, aber eben auch bei den Enkelkindern, wenn die Großeltern sterben, und bei den erwachsenen Kindern, wenn die Eltern sterben. Wenn sie also nicht mehr »da« sind, obwohl sie noch da sind, wenn man sich an sie erinnert. Der Tod ist immer ein jemeiniges Thema des sterbenden Menschen, aber eben auch eine Frage der Kultur des sozialen Miteinanders. Das Thema des »gelingenden Alterns« ist eben nicht reduzierbar auf die isolierte Innerlichkeit des Individuums, sondern ein Thema, das uns alle gemeinsam angeht“ (entnommen aus dem Editorial Heft 1).

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Handbuch zum Projekt „Förderung von Nachbarschaftshilfe durch Servicepunkte“ veröffentlicht

Titel Nachbarschaftshilfe durch Servicepunkte

Nachbarschaftshilfe kann eine sinnvolle Ergänzung in der häuslichen Versorgung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen darstellen. Durch die Möglichkeit der Anerkennung gemäß § 45a SGB XI wurde die Nachbarschaftshilfe in einigen Bundesländern mittlerweile sozialrechtlich verankert und durch die damit einhergehende Möglichkeit den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI nutzen zu können, zusätzlich aufgewertet.

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ProAlter Ausgabe 4/2020: Alter(n) in anderen Gesellschaften zwischen Tradition und Moderne

Cover der Zeitschrift ProAlter 4_2020

Ein Blick in das Ausland ist immer wichtig, entweder in der Hoffnung, für die eigene innovative Fortentwicklung der Alternspolitik zu lernen und Pfadabhängigkeiten aufzubrechen oder um die eigene Achtsamkeit zu schärfen mit Blick auf Diversität, Anderssein (Alterität), Exklusion, Diskriminierung, Menschenrechtsdenken.

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Methodenkoffer: Einfache Zugänge für ältere Menschen in die digitale Welt gestalten

Illustration des Methodenkoffers

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts des Forum Seniorenarbeit NRW, zahlreicher engagierter Älterer und Akteure aus der Seniorenarbeit entstand im Herbst 2020 der Methodenkoffer „Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt gestalten“. Der Methodenkoffer wird als Druckversion (PDF) und interaktive Website veröffentlicht.

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Im Fokus Ausgabe 3/2020: Neue Formen der Teilhabe in einer digitalen Gesellschaft

Coverausschnitt Im Fokus 3-2020

Die Ausgabe 3/2020 des Magazins trägt den Titel: „Neue Formen der Teilhabe in einer digitalen Gesellschaft“. Insbesondere in Zeiten in der die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht gerade einfach ist, sind wir auf digitale Hilfsmittel angewiesen. Beispielsweise haben sich digitale Möglichkeiten des bürgerschaftliches Engagements in Form von nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen als sehr Hilfreich erwiesen.

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Pflegeselbsthilfe für pflegende Angehörige in NRW: Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) mit neuem Internetauftritt

Hände ziehen an einem Seil

In Nordrhein-Westfalen leben rund 770 000 pflegebedürftige Menschen, mehr als dreiviertel von ihnen werden zuhause gepflegt. Die geschätzt eine Million pflegenden Angehörigen sind durch ihre Aufgabe oftmals persönlich und gesellschaftlich isoliert und kommen an ihre physischen und psychischen Grenzen. Pflegeselbsthilfegruppen bieten pflegenden Angehörigen eine Möglichkeit, bei ganz unterschiedlichen Aktivitäten in Austausch zu kommen und Unterstützung … → weiter lesen

Verlängerung des Projekts „Nordrhein-Westfalen – hier hat Alt werden Zukunft“

Logo Nordrhein-Westfalen - hier hat Alt werden Zukunft

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen verlängert das Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat Alt werden Zukunft“ bis Ende September 2021.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte am ursprünglichen Projektverlauf nicht festgehalten werden. Das Projekt wird daher verlängert, um Suchgruppen vor Ort mehr Zeit für die Suche eines teilhabefördernden Angebots – dem sogenannten Leuchtturm-Angebot – einzuräumen.

Ziel ist es, gemeinsam mit Unterstützung der Kommunen eine Online-Landkarte aufzubauen. Auf dieser Landkarte soll für jede Kommune in NRW jeweils ein Leuchtturm-Angebot benannt werden. Zum einen soll die Landkarte älteren Menschen Angebote sichtbar machen. Zum anderen sollen viele gute Beispiele zum Nachmachen gesammelt und die Angebotsvielfalt in Nordrhein-Westfalen aufgezeigt werden.

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