Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) hat eine Stellungnahme zum aktuellen Stand der Überarbeitung der Nationalen Demenzstrategie (NDS 2027) verfasst. Darin wird betont, dass deren zukünftige Wirksamkeit weniger von zusätzlichen Maßnahmen als vielmehr von klar definierten strategischen, strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt. Christian Heerdt, wissenschaftlicher Leiter des KDA: „Die zentrale Chance der NDS liegt darin, den Lebensverlauf von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen konsequent in den Mittelpunkt zu stellen und Maßnahmen dort zu priorisieren, wo sie die größte Wirkung entfalten.“
Entscheidend sei, „diese von Anfang an mit tragfähigen strukturellen Rahmenbedingungen zu verbinden. Dazu gehören strukturierte Früherkennungsprozesse und Versorgungspfade, kontinuierliche Begleitung sowie der Aufbau verlässlicher Infrastrukturen gemeinsam mit Fachstellen. Nachhaltige Wirkung entsteht nur dann, wenn Maßnahmen sich konsequent an den Menschen orientieren und gleichzeitig so umgesetzt werden können, dass sie auch im System langfristig trage”, so Heerdt.
Wie die Teilhabe älterer Menschen gestärkt werden kann
Alter ist so divers wie die Menschen es sind: Dr. Alexia Zurkuhlen beim Fachgespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Familie
Was sichert die Teilhabe älterer Menschen effektiv? Das war die Kernfrage in der 21. Sitzung des Bundestagsausschusses für Bildung und Familie. Als Sachverständige nahmen an dem Fachgespräch Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Prof. Dr. Martina Brandt, Vorsitzende der Kommission zum 9. Altersbericht, TU Dortmund, und Dr. Regina Görner, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), teil. Sie machten deutlich, dass zentralen Anknüpfungspunkte für Maßnahmen zur Teilhabe im Alter die persönliche Lebenserfahrung sowie die Lebensumstände der Menschen sind.
Studie: „Hilfe zur Pflege“ erreicht viele Betroffene nicht
Grundlegende Versorgungs- und Finanzreform der Pflege, Stärkung der Kommunen als Anker#KDAgegenArmut Der Paritätische Gesamtverband hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Klie, Sozial- und Rechtswissenschaftler sowie Mitglied im Kuratorium des KDA, die Studie „Armut in der häuslichen Pflege“ vorgelegt. Die zentralen Ergebnisse: Hunderttausende pflegebedürftiger Menschen leben am Existenzminimum. Verdeckte Pflegearmut ist weiter verbreitet, als bisher bekannt. Und ein erheblicher Teil der Anspruchsberechtigten erhält keine finanzielle Unterstützung durch die „Hilfe zur Pflege“ – insbesondere gilt das … → weiter lesen
Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich
Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen in den Fokus Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist in den kommenden Jahren mit Verbesserungen zu rechnen. Dies sind gute Botschaften aus der Forschung und aus vielen regionalen Projekten. Allerdings … → weiter lesen
Kick-Off mit Netzwerk-Bildung: 𝗔𝗹𝘁𝗲𝗿(𝗻) & 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮 – Strukturen für gutes Leben im Alter unter sich wandelnden Umweltbedingungen
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe lädt ein zu einer digitalen Fachveranstaltung und zum Vernetzen
Der Klimawandel verändert Lebensbedingungen, Infrastrukturen und soziale Räume und damit auch Bedingungen des Alterns. Das KDA versteht dieses Themenfeld als strukturorientierte Zukunftsaufgabe: Ziel der digitalen Kick-off-Veranstaltung ist es, Wissen zu bündeln, Akteurinnen und Akteure zu vernetzen und Impulse für nachhaltige Rahmenbedingungen des Alterns zu setzen. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf die mittlere Ebene der Strukturentwicklung, also auf Organisationen, Netzwerke und Multiplikatorinnen, die Rahmenbedingungen gestalten und Entwicklungen in die Praxis tragen.
Sorgende Gemeinschaften umsetzen – Werkzeuge für die Praxis
Digitaler Fachtag 2026 des Forum Seniorenarbeit NRW, 14. April 2026, 9:15 – 15:00 Uhr Sorgende Gemeinschaften (Caring Communities) verbinden professionelle Angebote, bürgerschaftliches Engagement, nachbarschaftliche Unterstützung und kommunale Strukturen und schaffen so ein neues Verständnis von Verantwortung. Doch wie gelingt der Schritt von der Theorie in die Praxis? Welche Werkzeuge braucht es, um Sorgende Gemeinschaften konkret … → weiter lesen
Zwei neue Broschüren zur Unterstützung im Pflege-Alltag
Den Alltag bei Pflegebedürftigkeit zu Hause zu meistern erfordert oft, Gewohntes neu zu ordnen, Aufgaben neu zu verteilen und bereit zu sein, Unterstützung anzunehmen – sowohl für die pflegebedürftige Person als auch für pflegende An- und Zugehörige. In Nordrhein-Westfalen gibt es unterschiedliche Angebote zur Unterstützung im Alltag, die hierbei helfen können. Die Kosten werden in gewissem Umfang von der Pflegeversicherung übernommen.
Klimakrise, Altersarmut, Pflege: Warum diese Zusammenhänge gemeinsam gedacht werden müssen
#KDAgegenArmut
Die Klimakrise ist auch eine soziale Frage – und im höheren Lebensalter wird sie besonders spürbar. Steigende Lebensmittelpreise, Hitzebelastung in schlecht gedämmten Wohnungen, wachsende Eigenanteile in der Pflege: Menschen mit geringen finanziellen und gesundheitlichen Ressourcen sind früher und stärker betroffen. Insbesondere in hochverdichteten Räumen wie in Großstädten leiden Menschen besonders etwa unter Folgen von Hitze. Das zeigen u.a. die aktuelle Klimarisiko-Analyse des Berliner Senats oder der Klimaschutz-Plan der Stadt Köln.
Wechsel im Aufsichtsrat des KDA
Und Neubesetzung der Position der wissenschaftlichen Leitung
Die jüngste Aufsichtsratssitzung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) brachte einige personelle Veränderungen. So wurden ein neuer Vorsitz und eine neue Stellvertretung des Gremiums gewählt. Zudem wurde dem bisherigen Bereichsleiter Alter, Pflege, Demenz und Wohnen des KDA, Christian Heerdt, die wissenschaftliche Gesamtleitung des KDA übertragen.
Zum neuen Vorsitzenden des Gremiums wurde einstimmig André Vater gewählt, Frau Dr. Rosa Adelinde Fehrenbach wurde ebenfalls einstimmig zu seiner Stellvertreterin gewählt. Das neue Führungsduo löst Frau Dr. Lale Akgün und Herrn Dr. Marcus Waselewski ab. Beiden wurde sehr herzlich für ihr Engagement gedankt. Sowohl Frau Dr. Akgün als auch Herr Dr. Waselewski gehören dem Aufsichtsrat des KDA weiterhin an.
ProAlter 1/26, Schwerpunktthema: Raumgestaltung und Raumerleben im Alter
Wie prägt der Raum unser Altern? Und warum entscheidet Stadtentwicklung heute mit darüber, ob Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Einbindung im Alter gelingen? Lange Zeit galt Raum in der Alter(n)sforschung und Sozialpolitik vor allem als Hintergrundbedingung. Dieses Heft rückt ihn ins Zentrum: Wohnen, Quartier und Stadt erscheinen hier als aktive Gestaltungsgrößen einer Gesellschaft des langen Lebens … → weiter lesen