Cover der Zeitschrift ProAlter 2 26

ProAlter (Heft 2/2026), Schwerpunktthema: Wohnen im Alter

Wohnen ist die zentrale Infrastruktur des Alterns: Hier entscheiden sich Autonomie, Sicherheit und Teilhabe. Dennoch wird es oft noch als private Lebenssphäre betrachtet – trotz wachsender Engpässe, steigender Kosten und eines massiven Mangels an altersgerechtem Wohnraum. Lena Kukowka spricht mit Christian Heerdt darüber, warum Wohnen eine soziale Frage eigener Qualität geworden ist, welche Rolle sozialräumliche … → weiter lesen

Das Bild zeigt Menschen bei einem Nachbarschaftstreffen.

Nachbarschafts-Hilfe braucht Koordination

#KDAgegenEinsamkeit – Pflegereform sollte Netzwerke und integrierte örtliche Strukturen stärken 

„Viele Menschen sind bereit, in der Nachbarschaft zu helfen. Doch nicht immer finden sich das passende Angebot und die Nachfrage. Also braucht Nachbarschaftshilfe Koordination“, unterstrich Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), anlässlich des Tages der Nachbarschaft. „Nach unserer Erfahrung mit dem Aufbau von Nachbarschaftsnetzwerken sollten die Hilfsstrukturen möglichst wohnortnah und niederschwellig organisiert werden“, so Zurkuhlen. Ziel des europaweiten Aktionstages ist es, das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken, Isolation aufzubrechen und ein Zeichen für Solidarität und Vielfalt zu setzen.

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Im Spannungsfeld zwischen Standort im Krankenhaus und Wirkung ins Außen

Fachbuch: Entlassmanagement als intersektorales und sozialraumorientiertes Format Nach einem Klinikaufenthalt kommt auf die entlassenen Menschen und ihre An- und Zugehörigen oftmals mehr zu als gedacht. Erst einmal überwiegt die Freude über die Rückkehr ins eigene Zuhause. Doch dann stellen viele Patientinnen und Patienten fest, dass die Versorgungsstrukturen in der Klinik gut ineinandergriffen, hier, im Draußen, … → weiter lesen

Das Bild zeigt die Internetseite des "Ehrentages" mit der Aufforderung, sich zu beteiligen.

Erster bundesweiter „Ehrentag“

Bundespräsident Steinmeier hat alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, sich anlässlich des ersten deutschlandweiten „Ehrentags“ am 23. Mai 2026, dem Geburtstag des Grundgesetzes, zum Thema Ehrenamt zu informieren. Mehr als 2000 Veranstaltungen rund um das Datum, sollen Inspiration geben, Lust machen auf freiwilliges Engagement und Mitmach-Angebote präsentieren. So gibt es Aktionen zum testweise Reinschnuppern ebenso wie Angebote für ein längerfristiges Engagement. Die Veranstaltungen sind einfach zu finden mit der Orts- oder der Stichwortsuche.

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Das Bild zeigt KDA-Vorständin Dr. Alexia Zurkuhlen in einer Diskussion beim Gesundheitskongress des Westens 2026

Pflegereform: „Es braucht mehr als ein Sparprogramm“

KDA nimmt in Reaktionspapier Stellung zu 20 Thesen, die beim GdW 2026 vorgestellt wurden Der Gesundheitskongress des Westens (GdW), der gerade in Köln stattfand, brachte wieder Akteure zusammen, die nach vorne denken und Gestaltungswillen mitbrachten. Unter dem Motto „Produktivität freisetzen, Ambitionen leben!“ diskutierten rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Selbstverwaltung, Krankenkassen, Krankenhäusern, Wissenschaft und … → weiter lesen

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe trauert um Prof. Dr. Gerhard Naegele

Die Mitarbeitenden sowie die Mitglieder der Gremien des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) trauern um Prof. Dr. Gerhard Naegele. Er war seit 1984 Mitglied im Kuratorium des KDA. Wir sind sehr dankbar für die langjährige Verbundenheit von Prof. Dr. Gerhard Naegele zum Kuratorium Deutsche Altershilfe. Wir verlieren mit ihm einen der führenden Vertreter der Sozialen … → weiter lesen

Stellungnahme zur NDS 2027:  Maßnahmen und Finanzierung neu strukturieren 

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) hat eine Stellungnahme zum aktuellen Stand der Überarbeitung der Nationalen Demenzstrategie (NDS 2027) verfasst. Darin wird betont, dass deren zukünftige Wirksamkeit weniger von zusätzlichen Maßnahmen als vielmehr von klar definierten strategischen, strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt. Christian Heerdt, wissenschaftlicher Leiter des KDA: „Die zentrale Chance der NDS liegt darin, den Lebensverlauf von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen konsequent in den Mittelpunkt zu stellen und Maßnahmen dort zu priorisieren, wo sie die größte Wirkung entfalten.“

Entscheidend sei, „diese von Anfang an mit tragfähigen strukturellen Rahmenbedingungen zu verbinden. Dazu gehören strukturierte Früherkennungsprozesse und Versorgungspfade, kontinuierliche Begleitung sowie der Aufbau verlässlicher Infrastrukturen gemeinsam mit Fachstellen. Nachhaltige Wirkung entsteht nur dann, wenn Maßnahmen sich konsequent an den Menschen orientieren und gleichzeitig so umgesetzt werden können, dass sie auch im System langfristig trage”, so Heerdt.
 

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Die Bildkombination zeigt Fotos aus dem Fachgespräch des Bundestags-Ausschusses für Familie und Bildung.

Wie die Teilhabe älterer Menschen gestärkt werden kann

Alter ist so divers wie die Menschen es sind: Dr. Alexia Zurkuhlen beim Fachgespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Familie

Was sichert die Teilhabe älterer Menschen effektiv? Das war die Kernfrage in der 21. Sitzung des Bundestagsausschusses für Bildung und Familie. Als Sachverständige nahmen an dem Fachgespräch Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Prof. Dr
Martina Brandt, Vorsitzende der Kommission zum 9. Altersbericht, TU Dortmund, und Dr. Regina Görner, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), teil. Sie machten deutlich, dass zentralen Anknüpfungspunkte für Maßnahmen zur Teilhabe im Alter die persönliche Lebenserfahrung sowie die Lebensumstände der Menschen sind. 

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Studie: „Hilfe zur Pflege“ erreicht viele Betroffene nicht

Grundlegende Versorgungs- und Finanzreform der Pflege, Stärkung der Kommunen als Anker#KDAgegenArmut Der Paritätische Gesamtverband hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Klie, Sozial- und Rechtswissenschaftler sowie Mitglied im Kuratorium des KDA, die Studie „Armut in der häuslichen Pflege“ vorgelegt. Die zentralen Ergebnisse: Hunderttausende pflegebedürftiger Menschen leben am Existenzminimum. Verdeckte Pflegearmut ist weiter verbreitet, als bisher bekannt. Und ein erheblicher Teil der Anspruchsberechtigten erhält keine finanzielle Unterstützung durch die „Hilfe zur Pflege“ – insbesondere gilt das … → weiter lesen

Das Bild zeigt den Bundestag bei Abend.

Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich

Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen in den Fokus  Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist in den kommenden Jahren mit Verbesserungen zu rechnen. Dies sind gute Botschaften aus der Forschung und aus vielen regionalen Projekten. Allerdings … → weiter lesen