Wie können die Sozialversicherungen zukunftsfest finanziert und mit den weiteren Reformansätze der Bundesregierung verknüpft werden. Um diese Frage ging es beim Satellitensymposium, das vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) gemeinsam mit dem Netzwerk Soziales Neu Gestalten (SONG) und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) beim Hauptstadtkongress 2026 veranstaltet wurde. Unter dem Titel „Pflegereform 2026 als gesellschaftspolitischer Zündfunke. Pflege-, Sozial- und Gesundheitspolitik gemeinsam denken: Impulse für tragfähige und gerechte Gesamtstrategien“ stellten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Medizin, Fürsorge und Selbstverwaltung Lösungsvorschläge für eine Neuausrichtung der sozialen Sicherungssysteme vor.
Pflege
KDA-Diskussionspapier „Pflegeversicherung und soziale Gerechtigkeit – Neue Denkansätze für eine Lösung der Heimkostenfrage“
Beim Hauptstadtkongress 2026 in Berlin stellte das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) ein Diskussionspapier mit Empfehlungen zur Politikfelder- und sektorenübergreifenden Verknüpfung der aktuellen Sozialreformen wie Pflege- und Rentenreform sowie den Gesundheitsreformen für Notfälle und die Krankenkassen vor. Autoren des Papiers mit dem Titel „Pflegeversicherung und soziale Gerechtigkeit – Neue Denkansätze für eine Lösung der Heimkostenfrage“ sind … → weiter lesen
Pflegereform: „Es braucht mehr als ein Sparprogramm“
KDA nimmt in Reaktionspapier Stellung zu 20 Thesen, die beim GdW 2026 vorgestellt wurden Der Gesundheitskongress des Westens (GdW), der gerade in Köln stattfand, brachte wieder Akteure zusammen, die nach vorne denken und Gestaltungswillen mitbrachten. Unter dem Motto „Produktivität freisetzen, Ambitionen leben!“ diskutierten rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Selbstverwaltung, Krankenkassen, Krankenhäusern, Wissenschaft und … → weiter lesen
Studie: „Hilfe zur Pflege“ erreicht viele Betroffene nicht
Grundlegende Versorgungs- und Finanzreform der Pflege, Stärkung der Kommunen als Anker#KDAgegenArmut Der Paritätische Gesamtverband hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Klie, Sozial- und Rechtswissenschaftler sowie Mitglied im Kuratorium des KDA, die Studie „Armut in der häuslichen Pflege“ vorgelegt. Die zentralen Ergebnisse: Hunderttausende pflegebedürftiger Menschen leben am Existenzminimum. Verdeckte Pflegearmut ist weiter verbreitet, als bisher bekannt. Und ein erheblicher Teil der Anspruchsberechtigten erhält keine finanzielle Unterstützung durch die „Hilfe zur Pflege“ – insbesondere gilt das … → weiter lesen
Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich
Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen in den Fokus Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist in den kommenden Jahren mit Verbesserungen zu rechnen. Dies sind gute Botschaften aus der Forschung und aus vielen regionalen Projekten. Allerdings … → weiter lesen
Zwei neue Broschüren zur Unterstützung im Pflege-Alltag
Den Alltag bei Pflegebedürftigkeit zu Hause zu meistern erfordert oft, Gewohntes neu zu ordnen, Aufgaben neu zu verteilen und bereit zu sein, Unterstützung anzunehmen – sowohl für die pflegebedürftige Person als auch für pflegende An- und Zugehörige. In Nordrhein-Westfalen gibt es unterschiedliche Angebote zur Unterstützung im Alltag, die hierbei helfen können. Die Kosten werden in gewissem Umfang von der Pflegeversicherung übernommen.
Klimakrise, Altersarmut, Pflege: Warum diese Zusammenhänge gemeinsam gedacht werden müssen
#KDAgegenArmut
Die Klimakrise ist auch eine soziale Frage – und im höheren Lebensalter wird sie besonders spürbar. Steigende Lebensmittelpreise, Hitzebelastung in schlecht gedämmten Wohnungen, wachsende Eigenanteile in der Pflege: Menschen mit geringen finanziellen und gesundheitlichen Ressourcen sind früher und stärker betroffen. Insbesondere in hochverdichteten Räumen wie in Großstädten leiden Menschen besonders etwa unter Folgen von Hitze. Das zeigen u.a. die aktuelle Klimarisiko-Analyse des Berliner Senats oder der Klimaschutz-Plan der Stadt Köln.
Fachtag: „Caring Communities – Wer sorgt mit?“
Freiwilliges Engagement in der Kommune zwischen Pflege, Verantwortung und Vielfalt
„Wir müssen raus aus der Aneinanderreihung von Projekten und brauchen verlässliche organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen für Caring Communities in der Regelversorgung.“ Das ist eine zentrale Botschaft des vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veranstalteten Fachtags zur Standortbestimmung des freiwilligen Engagements in der Altenpflege. Zum Abschluss des von der Initiative „Daseinsvorsorge vor Ort stärken (DavOr), vom Forum Seniorenarbeit NRW und den NRW-Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz getragenen Themenjahres „Freiwilliges Engagement“ verdeutlichten Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Pflegekassen und aus der Wissenschaft die Dringlichkeit, eine verbindliche und zugleich auf die regionalen und lokalen Gegebenheiten abgestimmte Struktur für „sorgende Gemeinschaften“ zu schaffen.
„Jetzt geht es darum, die lokalen und regionalen Initiativen zu verbinden“, betonte die Leiterin der Gruppe Altenpolitik und Pflegerecht im NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), Petra Köster, bei der Veranstaltung im Haus der Technik in Essen. Bei einer Tour durch NRW hatte sich 2025 auch Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann über Projekte vor Ort informiert. Für die Pflegekassen rief Antje Hofmann vom Verband der Ersatzkassen (vdek) dazu auf, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten für Modellversuche in Quartieren zu nutzen. NRW biete dafür dank einer Vielfalt regionaler Netzwerke beste Voraussetzungen. Erfolgreich erprobte Modelle müssten anschließend in die Regelversorgung überführt werden.
Caring Communities sind kein Leitbild von der Stange
Vereinbarkeit von Beruf & Pflege ist ein Schlüsselfaktor für Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen
Fachtag des Landesprogramms Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW mit einem Fokus auf Gesundheitsberufen
Immer mehr Pflegebedürftige, immer weniger Pflegefachkräfte: Durch den demografischen Wandel steuert Deutschland auf eine gewaltige Pflegelücke zu. Je nach Szenario liegt die Zahl der Pflegebeschäftigten im Jahr 2049 zwischen 280.000 und 690.000 unter dem Bedarf, der zu erwarten ist. Die Gesundheitsbranche steht bereits jetzt vor einer doppelten Herausforderung: Ein steigender Versorgungsbedarf trifft auf Beschäftigte, die zunehmend selbst Pflegeverantwortung tragen. Überdurchschnittlich viele Pflegefachpersonen – in der Mehrzahl Frauen – reduzieren ihre Arbeitszeit oder verabschieden sich für längere Zeit ganz aus dem Job, um private Pflegeaufgabe für An- und Zugehörige zu übernehmen. Bei der Fachtagung Ende 2025 des Landesprogramms Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW ging es deshalb um die Frage: Wie kann Pflegevereinbarkeit im Gesundheitswesen gelingen, und wie trägt sie zur Versorgungssicherheit und Fachkräftesicherung bei?
Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Pflegekammer NRW richtete sich insbesondere an Führungskräfte und Personalverantwortliche aus dem Gesundheitswesen. Die Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten Lösungswege und Strategien, informierten über wissenschaftliche Erkenntnisse und berichteten über die praktische Umsetzung von Vereinbarkeitslösungen.
Reset Pflege: Reform vom Menschen her denken
Fachtag 2025 des Kuratoriums Deutsche Altershilfe
Ein grundlegender Reset für die Pflege in Deutschland. Das war das Thema beim Fachtag 2025 des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) in Berlin. Unter dem Leitgedanken „R³ – RE:SET RE:BOOT RE:LAUNCH“ wurden zunächst die notwendigen Reformen für eine zukunftssichere Pflege entworfen und dann der Weg dorthin, zum Beispiel unter Einbindung gestärkter Kommunen, aufgezeigt.