Forderung nach einer Demokratisierung des Alter(n)s

Gastbeitrag für den Tagesspiegel, erschienen 11.05.2022, von Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V.

Wenn man fragt, wie selbstbestimmt man ist, fallen den meisten Menschen Verpflichtungen und Erwartungen ein – etwa der Arbeitsvertrag, Verkehrsregeln, Steuererklärung etc. Kurz, alltägliche Einflüsse, die je nach Lebenssituation variieren können. Das Alter spielt bei diesen Überlegungen eher selten eine Rolle. Wie stellen wir uns unser Alter vor? Am liebsten gar nicht. Wenn, dann eher mit einem pauschalen Ausblick: „Wenn ich erst in Rente bin, dann…“ Doch wie sieht es im Alter aus mit den Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten – etwa, wenn man hilfsbedürftig ist oder in eine Einrichtung wechselt?

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Katastrophenschutz braucht dringend Update

Der Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Helmut Kneppe, hat die Einrichtung einer Kontaktstelle für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und für Pflegebedürftige aus der Ukraine begrüßt. Grundsätzlich sei es angesichts der veränderten Intensität und Häufigkeit von Katastrophen und Krisen notwendig, Rettungs- und Sorgestrukturen krisenfester zu gestalten.

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Zur Jubiläumskonferenz “Anerkennung öffnet Türen – 10 Jahre Anerkennungsgesetz”

Anerkennung – Recht, Gesetz, Internet. Laptop im Büro mit Begriff auf dem Monitor. Paragraf und Waage.

Zur heutigen Jubiläumskonferenz „Anerkennung öffnet Türen – 10 Jahre Anerkennungsgesetz“ am 3. Mai 2022 berichtet Frau Dr. Sarina Strumpen, Projektleiterin des Deutschen Kompetenzzentrums für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF), im Interview mit dem KDA zur Situation der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen von Pflegefachkräften.  Vor zehn Jahren trat das Gesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen … → weiter lesen

Das KDA trauert um Frau Prof. Dr. Ursula Lehr

Portrait Professor Ursula Lehr in schwarzweis

Zum Tod von Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr drücken alle Mitglieder und Mitarbeitende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) ihre große Betroffenheit und Trauer aus. „Wir sind zutiefst dankbar, dass uns Frau Prof. Dr. Ursula Lehr seit 1974 als engagierte Kuratorin so stark verbunden war. Als Gerontologin der ersten Stunde war und ist sie Pionierin und Vorbild zugleich. Ihre wissenschaftlich fundierten Impulse und Ihre Zugewandtheit haben die Arbeit und das Ansehen des KDA ganz wesentlich geprägt“, erklärte Helmut Kneppe, Vorstandsvorsitzender des KDA. Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr ist am 25. April 2022 im Alter von 91 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben, wie die Familie mitteilte.

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Über-80-Jährige im Ehrenamt – Ehrung mit Kalendereintrag

Logo Stiftung Pro Alter mit Mitgliedern

Zum Tag der Anerkennung von Freiwilligen: Gestaltung eines besonderen Kalenders – mit Ü-80-Jährigen, die sich vor Ort engagieren. Wir helfen bei der Umsetzung!

Auch Ältere sind noch aktiv in der Nachbarschaft und im Verein. Rund sechs Millionen über 80-Jährige gibt es in Deutschland – und viele sind ehrenamtlich engagiert in der Flüchtlingshilfe zum Beispiel, bei der Hausaufgaben- oder Seniorenbetreuung oder im Verein. Jetzt können sie auf eine besondere Weise geehrt werden.

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Buch-Empfehlung: Sozialraumagenturen in der Langzeitpflege 

Eine sozialraumorientierte Langzeitpflege wird seit langem gefordert, scheitert aber oft in der Umsetzung. Zugleich steht das fragmentierte deutsche Versorgungssystem unter Reformdruck. Hier stellt das Buch „Sozialraumagenturen in der Langzeitpflege“ von Christian Heerdt, Bereichsleiter Entwicklung und Förderung Alter / Pflege / Demenz beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Agenturmodelle der Sozialkapitalgenese und Sozialraumentwicklung als infrastrukturellen Lösungsansatz vor. Aufbauend auf einer grundrechtlichen Verortung sozialraumorientierter Sozialpolitik werden die konzeptionellen Grundlagen der Sozialkapital- und Netzwerkbildung sowie der Hilfe-Mix-Idee im Rahmen sorgender Gemeinschaften dargestellt.

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Wenn das Ehrenamt Türen öffnet

Tag der älteren Generation: Ein Jahr ehrenamtlicher Empfangsdienst in Kooperation der Stiftung ProAlter und der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen Hofgeismar e.V.

Die Freude ist groß, wenn Kinder und Enkel zu Besuch kommen. Je häufiger es an der Pforte von Einrichtungen läutet, desto mehr Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich – ganz besonders nach harten Lockdown-Phasen. Anfang April 2021 wurden die sehr restriktiven Besuchsbedingungen für Alten- und Pflegeheime auch in Hessen gelockert, dem Bundesland, in dem der Tag der älteren Generation 1968 zum ersten Mal gefeiert wurde. Bestimmte Einlassbedingungen blieben aber erhalten und müssen am Eingang der Einrichtungen kontrolliert werden. Dies übernehmen seit einem Jahr auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, darunter viele Über-70-Jährige.

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Das war die Frühjahrsakademie 2022 des Forum Seniorenarbeit NRW

Die diesjährige Frühjahrsakademie des Forum Seniorenarbeit NRW wurde zum zweiten Mal in ein digitales Format übertragen. Dass wir uns nur digital treffen konnten, hatte zwar auf der einen Seite die Vorfreude etwas getrübt, brachte aber auch neue Möglichkeiten mit sich. Das Team vom Forum Seniorenarbeit NRW (Foto) konnten insgesamt 230 Anmeldungen verbuchen, die Veranstaltung kostenlos durchführen und zahlreiche Teilnehmende außerhalb NRWs begrüßen.

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Kuratorium Deutsche Altershilfe erhält Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“

Staatssekretär Dr. Edmund Heller, Landesarbeitsministerium Nordrhein-Westfalen (NRW), hat dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) als einem der ersten Arbeitgeber in NRW die Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ verliehen. Mit der Charta werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ausgezeichnet, die am NRW-Landesprogramm Vereinbarkeit von Beruf und Pflege teilnehmen. Die ausgezeichneten Organisationen und Unternehmen engagieren sich, die Pflegefreundlichkeit ihres Unternehmens zu verbessern, indem sie zum Beispiel Pflege-Guides benennen und qualifizieren lassen oder einen betrieblichen Pflegekoffer nutzen.

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Neues Deutschland berichtet über KDA-Initiative zur Demokratisierung des Alter(n)s

Unter der Überschrift “Mehr Demokratie wagen” berichtet Martin Höfig, Redakteur für Wirtschaft und Soziales, in “Neues Deutschland” (ND) über die Intitiative des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) zur Demokratisierung des Alter(n)s. Dabei wird in dem Bericht, der hier im Folgenden zitiert wird, auch auf das KDA-Strategiepapier “Wohnen 6.0 – mehr Demokratie in der (institutionellen) Langzeitpflege“ und die ersten Pilot-Umsetzungen des Konzeptes etwa durch die Bremer Heimstiftung eingegangen.

»Wir wollen radikal denken, ohne Denkverbote«, betont Helmut Kneppe mehr als einmal. Dass es keine leere Koketterie ist, wenn der Vorstandsvorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) sich beim Thema »Demokratisierung des Alterns« entsprechend auslässt, wird in seinen weiteren Ausführungen deutlich.

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