Aufbruch in neue Zeiten: Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) hat sich an der Spitze neu aufgestellt. Den Vorsitz des Aufsichtsrates hat Dr. Lale Akgün übernommen. Neue Vorständin ist seit 1. September 2024
Dr. Alexia Zurkuhlen.
ProAlter 3/24, Schwerpunktthema: „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ (Heft 3/2024)
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege hat eine zunehmende gesellschaftliche Relevanz. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen nimmt kontinuierlich zu; gleichzeitig besteht ein wachsender Fachkräftemangel, sodass Unternehmen konkurrieren und ihre Mitarbeitenden auch bei Pflegeaufgaben halten wollen: rund 76 % der informell pflegenden Frauen und 82% der Männer sind parallel berufstätig. Wie bekommen Menschen nun also Beruf … → weiter lesen
Gütezeichen „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ startet in nächste Runde
Es ist einzigartig und bietet interessierten Pflegefachpersonen aus aller Welt Schutz und Vorteile: Das Gütezeichen „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ zeichnet anwerbende Agenturen und Arbeitgeber aus, die den gesamten Prozess der Anwerbung internationalen Personals partnerschaftlich, ethisch, fair und transparent gestalten. Bereits 54 Unternehmen erfüllen die strengen Kriterien und haben das Gütezeichen erhalten. Es wird für zwei Jahre erteilt und muss dann erneut beantragt werden. Diese neue Runde ist nun erfolgreich gestartet. Die ersten Unternehmen wurden erneut geprüft und ausgezeichnet.
Info-Webinar: Der Innovations-Index und seine Möglichkeiten
Info-Webinare zur Einführung in die Nutzung des Index
Welche Innovationen helfen alternden Menschen wirklich? Wie kann man zum Beispiel mit einem Projekt, in einer Einrichtung oder in einer Kommune, soziale Innovationen umsetzen? Oder: Wie kann man innovative Projekte für das Alter(n) erkennen und fördern? Der Innovations-Index gibt Antworten. In einem Webinar kann man nun einen Einblick in die Möglichkeiten und Anwendungen des Innovations-Index erhalten.
„Chef, wir müssen reden“: Wenn ein Mitarbeiter plötzlich eine private Pflegeverantwortung hat
Ein digitaler „Pflegekoffer“ gibt schnell und übersichtlich Informationen und bietet Möglichkeiten an – ein Video erklärt anhand eines Beispiels
„Chef wir müssen reden. Mein 81-jähriger Vater ist gestürzt und hat sich die Hüfte gebrochen. (…) Bisher ist nichts vorbereitet.” Kann jederzeit passieren – und dann? Das Landesprogramm Vereinbarkeit von Beruf & Pflege NRW ist genau auf solche Situationen spezialisiert und bietet für solche Fälle sein Know-how an. Es unterstützt sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende. Aktuell hat das Landesprogramm ein Video erarbeitet, in dem der „betriebliche Pflegekoffer“ vorgestellt wird. Dabei handelt es sich um eine digitale Hilfe-Plattform, auf der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer rasch und zielführend darüber informieren können, wer zum Beispiel welche Leistungsansprüche hat, oder wo der Mitarbeitende etwa Unterstützung bekommen kann.
Engagement-Preis 80+: Jetzt Vorschläge einreichen
Die Stiftung ProAlter lobt gemeinsam mit der Dr. Jürgen Rembold-Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in diesem Jahr wieder den Engagement-Preis 80+ aus. Damit soll auf das bürgerschaftliche Engagement hochaltriger, also über 8o-jähriger Menschen aufmerksam gemacht werden. Allzu häufig wird diese Altersgruppe vorwiegend mit Defiziten verknüpft. Dabei gibt es einen hohen Anteil unter den inzwischen mehr als sechs Millionen Über-80-Jährigen, die sich bürgerschaftlich engagieren und damit einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
Pflegende Beschäftigte leiden häufiger unter gesundheitlichen Beschwerden
Erwerbstätigen-Befragung zur Situation berufstätiger Menschen mit privater Pflegeverantwortung
Immer mehr Menschen übernehmen privat Pflegeaufgaben. Bereits rund 85% der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden von Verwandten, Freunden oder Nachbarn versorgt. Viele der Helfenden sind berufstätig. Und es werden in Zukunft mehr werden, die den Spagat zwischen privatem Engagement und Arbeit hinbekommen müssen. Zugleich ist aber angesichts des Fachpersonalmangels in vielen Bereichen jede Arbeitnehmerstunde wertvoll.
Wie bekommen Menschen Beruf und private Pflegeverantwortung unter einen Hut, welche Stellschrauben bieten sich an, um eine bessere Vereinbarkeit zu schaffen? Antworten gibt jetzt eine Analyse von Dr. Mathis Elling und Dr. Christian Hetzel vom Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (iqpr GmbH) an der Deutschen Sporthochschule Köln. Sie haben im Auftrag des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) die Gruppe der pflegenden Erwerbstätigen anhand der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2018 für das Landesprogramm „Vereinbarkeit von Beruf & Pflege NRW“ analysiert.
Trauer um Dr. Willi Rückert
Die Entwicklung neuer Wege in der Altenhilfe war und ist Aufgabe des Kuratoriums Deutsche Altershilfe – Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V. (KDA) und der Stiftung ProAlter – für Selbstbestimmung und Lebensqualität. Die programmatische Zielsetzung der Suche nach „Neuen Wegen“ verkörperte Dr. Willi Rückert (*09.12.1940; †22.06.2024) in seiner über 30-jährigen Dienstzeit von 1974 bis 2005 im KDA und in … → weiter lesen
Wechsel an der Spitze des Kuratoriums Deutsche Altershilfe
Dr. Lale Akgün übernimmt Aufsichtsratsvorsitz, Dr. Alexia Zurkuhlen wird neue Vorständin
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) stellt sich an der Spitze neu auf. Den Vorsitz des Aufsichtsrates wird ab 5. September 2024 Dr. Lale Akgün übernehmen, neue Vorständin wird ab 1. September 2024 Dr. Alexia Zurkuhlen.
Welche Innovationen helfen älteren Menschen wirklich – ein neuer Index verrät es
Innovation – klingt gut und verheißt Wirkung. Doch was genau ist wirklich innovativ? Und welche Innovationen rücken den Menschen in den Mittelpunkt und bieten Lösungen für ältere Menschen an? Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat mit Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie Antworten auf diese Fragen gefunden und den „Index Soziale Innovation für das Altern“ entwickelt.