Das Foto zeigt eine Frau, die ihren Vater, der im Rollstuhl sitzt, betreut. Sie arbeitet nur noch in Teilzeit und oft von Zuhause aus.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird oft mit Einkommensverlust und Altersarmut bezahlt

 #KDAgegenArmut

In der öffentlichen Debatte gilt die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zumeist primär als eine organisatorische und beziehungsintensive Herausforderung. Im Alltag bedeutet das zahlreiche Terminabsprachen, zeitliche Überschneidungen von Arbeit und Pflegeaufgaben und den Bedarf an Zeitsouveränität. Verborgen bleiben die finanziellen Folgen, die aus der Pflegeverantwortung entstehen. Mit zunehmender Dauer der Pflegesituation kommt es immer häufiger dazu, dass Erwerbstätige mit Pflegeverantwortung ihre Arbeitszeit reduzieren. Auch bleiben sie unberücksichtigt bei beruflichen Weiterentwicklungen. Dies führt zu Einkommenseinbußen, niedrigeren Rentenansprüchen, abnehmender beruflicher Teilhabe und oft auch zu gesellschaftlicher Ausgrenzung.

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Die Grafik zeigt, aus welchen Kosten sich der Eigenanteil je nach Dauer des Aufenthaltes in der Pflegeeinrichtung addieren.

Pflege darf nicht in Armut führen

#KDAgegenArmutimAlter: Eigenanteile überfordern viele pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, müssen immer mehr aus eigener Tasche hinzubezahlen. Der selbst zu zahlende Anteil für die Versorgung in einer Pflegeeinrichtung, der Eigenanteil, ist erneut stark angestiegen. Laut bundesweiter Erhebung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) muss ein pflegebedürftiger Mensch im ersten Jahr in … → weiter lesen

Das Foto zeigt das Sympoium des Kuratoriums Deutsche Altershilfe beim Hauptstadtkongress 2025.

Reset: 14 Thesen für eine nachhaltige Pflegereform

Symposium beim Hauptstadtkongress

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) war mit einem Symposium und einem Stand beim Hauptstadtkongress 2025 vertreten sowie bei mehreren Fachveranstaltungen. Die Pflegereform war Thema des Symposiums „Reset“ Pflegeversicherung – 14 Thesen für eine Neugestaltung der Sorge, Pflege und gesundheitlichen Versorgung.

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Das Bild zeigt das Logo des Präventionskongresses und des KDA.

Prävention ist ein wichtiger Baustein bei der Reform von Gesundheit und Pflege  

Erster Kongress für Prävention und Langlebigkeit

Prävention kann Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz reduzieren. Dennoch hinkt Deutschland bei der Prävention hinterher. Zum ersten Mal findet in diesem Jahr der „Kongress für Prävention und Langlebigkeit“ statt. „Prävention ist ein maßgeblicher Baustein bei der Reform unseres Pflegesystems, wenn wir lange ein selbstbestimmtes Leben führen und die Pflegefinanzen stabilisieren wollen“, betont Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).

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Das Bild zeigt den Titel der Veranstaltung zur Modellförderung nach 123 SGB XI über einem Eingang, in dem sich Senoiorinnen unterhalten.

Info-Veranstaltung: Die neue Modellförderung nach §123 SGB XI

Was wird wie gefördert? Welche Projekte gibt es, welche Innovationen braucht es?

Mit der neuen Modellförderung nach § 123 SGB XI können regionale Projekte entwickelt werden, die nachhaltige Unterstützungsstrukturen für pflegebedürftige Menschen, Angehörige und Nahestehende schaffen. Dazu gibt es eine kostenfreie, digitale Informationsveranstaltung.

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Das Bild zeigt den titel der Veröffentlichung "Strukturreform Pflege und Teilhabe III"

Reset-Pflegeversicherung: 14 Thesen zu einer grundlegenden Reform

Veröffentlichung „Strukturreform Pflege und Teilhabe III“ von Prof. Dr. Thomas Klie, Michael Ranft und Nadine-Michèle Szepan

Einen „Reset“ in der Pflege fordern Prof. Dr. Thomas Klie, Michael Ranft und Nadine-Michèle Szepan. Wie der gestaltet werden sollte, das beschreiben die Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Praxis und Leistungsträger in ihrer Veröffentlichung „Strukturreform Pflege und Teilhabe III“. Das in 14 Thesen gegliederte Papier verstehen die Autoren ausdrücklich auch als konkrete Handlungsempfehlung für die Politik, hier insbesondere adressiert an die neue Bundesregierung sowie an die Abgeordneten des 21. Deutschen Bundestages. Die Veröffentlichung setzt die Schriftenreihe „Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken“ des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) fort. Sie knüpft sowohl an den entsprechenden Text von Frank Schulz-Nieswandt aus dem Februar 2020 an als auch an die Veröffentlichungen „Strukturreform Pflege und Teilhabe“ I und II.

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Das Bild zeigt das Motto des diesjährigen Gesundheitskongresses des Westens "Die Knoten lösen: Das Gesundheitswesen befreit sich!

Gesundheitskongress des Westens: Wirtschaft & Gesundheit sind eng verknüpft


Kuratorium Deutsche Altershilfe ist mit mehreren Projekten vertreten 

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)
ist in diesem Jahr aktiv am Gesundheitskongress des Westens beteiligt. Zu den Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte gehört es, das wirtschaftliche Potenzial im Gesundheitswesen zu aktivieren. Der diesjährige Kongress, der unter dem Motto „Die Knoten lösen: Das Gesundheitswesen befreit sich!“ steht, adressiert daher unter anderem die Frage der Mitarbeitergewinnung und des lebensphasenorientierten Arbeitens. Hierzu informiert das KDA an seinem Stand und im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Beispiel über die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität durch die Schaffung von Vereinbarkeitslösungen. 
 

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Das Bild zeigt das Cover der Zeitschrift Sozialer Fortschritt.

Pflegende Erwerbstätige: Neue Perspektiven auf die Vereinbarkeit

Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und privater Pflegeverantwortung bildet den Schwerpunkt in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift „Sozialer Fortschritt“ (2-3/2025). Erwerbstätige, die Angehörige pflegen, stehen zunehmend unter Druck – mit gesamtgesellschaftlichen und ökonomischen Folgen. Dr. Sarah Hampel und Adelheid von Spee, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Servicezentrum des Landesprogramms „Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW“, haben gemeinsam mit … → weiter lesen

Das Bild zeigt eine Pflegeperson mit der Aufschrift "Die besondere Situation Pflegender" und weist auf einen Fachartikel zur Situation beruflich Pflegender hin, die auch privat Pflegeverantwortung tragen.

Wenn Pflegeprofis auch privat Pflegeverantwortung tragen

In der Pflege arbeiten in Deutschland rund 1,2 Millionen Beschäftigte. Laut Bundesagentur für Arbeit arbeiten 49 Prozent von ihnen in Teilzeit. Tatsächlich stehen beruflich Pflegende unter einem hohen Erwartungsdruck, wenn es eine Pflegesituation in der Familie gibt. Die Möglichkeit, privates Engagement und Sorgeverantwortung mit dem Beruf zu vereinbaren, gewinnt mit der Alterung der Gesellschaft grundsätzlich … → weiter lesen

Cover der Pro Alter Ausgabe 1 2025

ProAlter 1/25, Schwerpunktthema: „Alter(n) und Rehabilitation“ (Heft 1/2025)

Rehabilitation und Langzeitpflege – zwei Konzepte, die in Deutschland bislang eher getrennt gedacht werden. Doch warum eigentlich? Was würde sich ändern, wenn wir die Ressourcen und Potenziale älterer, pflegebedürftiger Menschen stärker in den Fokus rücken? Welche Konzepte zeigen bereits heute, dass eine aktivierende, therapeutische Pflege sowohl den Pflegebedürftigen als auch dem System insgesamt zugutekommt? Und … → weiter lesen