27. November 2025, 10:30 – 13:00 Uhr, Berlin
Was sind wichtige Pfeiler einer nachhaltigen Pflegereform? Ein Aspekt ist die kommunale Verankerung der Altenpflege. Und wie kann eine integrierte, kommunale Seniorenpolitik gestaltet werden? Beiden Themen widmet sich der Fachtag 2025 des Kuratoriums Deutsche Altershilfe am 27.November 2025 unter dem Titel „R3 RE:SET RE:BOOT RE:LAUNCH“.
Fachtag zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und privater Pflegeverantwortung im Gesundheitsbereich
4. Dezember 2025, Düsseldorf
Wie lässt sich eine private Pflegeverantwortung mit einem Job in einer Einrichtung, einer Klinik oder bei einem ambulanten Dienst vereinbaren? Und wie kann man Personal im Gesundheitswesen effektiv mit der Schaffung von Vereinbarkeitsstrukturen halten – und auch gewinnen? Das sind Fragen, auf die es bei einem gemeinsamen Fachtag des Landesprogramms zur Vereinbarkeit von Beruf & Pflege NRW und der Pflegekammer NRW Antworten gibt.
Tag der älteren Generation: Chancen für Prävention nutzen – Beratung ausbauen
Am internationalen Tag der älteren Generation, am 1. Oktober, wird weltweit das Augenmerk auf die ältere Generation gerichtet. Benachteiligungen oder Ausgrenzungen sollen überwunden werden, Möglichkeiten zur diskriminierungsfreien Teilhabe geschaffen werden. Mit Blick auf die Diskussion um eine mögliche Abschaffung des Pflegegrades 1 schlägt Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), vor, die Möglichkeiten einer frühen Intervention noch stärker zu nutzen. Dazu sollten die Teilnahme an Beratungen über Präventionsmaßnahmen und über geeignete Behandlungsmöglichkeiten gefördert und die Beratungsstellen ausgebaut werden.
Verein(t) – engagiert auch mit Demenz
Postkarten-Aktion zum Welt-Alzheimertag: Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz im KDA fordern mehr Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Demenz
Menschen mit Demenz haben viel zu geben: Zeit, Erfahrung, Mitgefühl, Engagement. Doch viele ziehen sich nach der Diagnose zurück – auch aus Vereinen. Dabei kann freiwilliges Engagement wichtige positive Effekte haben: Es ermöglicht Austausch, Zugehörigkeit und Wertschätzung.
Mit 66 Euro, da fängt das Pflegen noch lange nicht an!
Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Lasten pflegender Angehöriger schönrechnet
Stunden nach dem „Tag der Pflegenden Angehörigen“ veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ein Papier zur finanziellen Situation von Menschen, die privat Angehörige oder Freunde pflegen. Darin werden die finanziellen Einkommenseinbußen durch übernommene Pflegeverantwortung mit 66 Euro beziffert. Das Wohlstandsniveau zwischen Pflegenden und Nichtpflegenden wird als ähnlich bezeichnet. Tatsächlich belegen aber mehrere Studien, dass es im Schnitt zu enormen Einkommenseinbußen von mehreren Hundert Euro pro Monat kommt.
Deutschland-Ticket für ehrenamtlich Engagierte
#KDAgegenEinsamkeit – Dr. Alexia Zurkuhlen fordert zum Auftakt der Woche des bürgerschaftlichen Engagements Anreize zur Stärkung des Ehrenamts Das Motto der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements lautet: „Aktiv gegen Einsamkeit“. Rund 28,8 Millionen Menschen engagieren sich laut Deutscher Stiftung für Engagement und Ehrenamt in Deutschland ehrenamtlich und weitere fünf Millionen Menschen geben an, zum Engagement … → weiter lesen
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird oft mit Einkommensverlust und Altersarmut bezahlt
#KDAgegenArmut
In der öffentlichen Debatte gilt die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zumeist primär als eine organisatorische und beziehungsintensive Herausforderung. Im Alltag bedeutet das zahlreiche Terminabsprachen, zeitliche Überschneidungen von Arbeit und Pflegeaufgaben und den Bedarf an Zeitsouveränität. Verborgen bleiben die finanziellen Folgen, die aus der Pflegeverantwortung entstehen. Mit zunehmender Dauer der Pflegesituation kommt es immer häufiger dazu, dass Erwerbstätige mit Pflegeverantwortung ihre Arbeitszeit reduzieren. Auch bleiben sie unberücksichtigt bei beruflichen Weiterentwicklungen. Dies führt zu Einkommenseinbußen, niedrigeren Rentenansprüchen, abnehmender beruflicher Teilhabe und oft auch zu gesellschaftlicher Ausgrenzung.
1000 Pflege-Guides in NRW qualifiziert
Das Landesprogramm zur „Vereinbarkeit von Beruf & Pflege NRW“ feiert einen besonderen Meilenstein: 1000 betriebliche Pflege-Guides wurden erfolgreich qualifiziert. Damit wächst landesweit das Netzwerk engagierter Pflege-Guides, die ihre Kolleginnen und Kollegen im Betrieb dabei unterstützen, den Job und private Pflegeverantwortung miteinander zu vereinbaren.
Tag der Pflegeberatung NRW 2025 ganz im Zeichen familiärer Lebenswelten
Rund 200 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater waren zum diesjährigen „Tag der Pflegeberatung NRW 2025“ gekommen, den die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW jedes Jahr veranstalten. Schwerpunktthema dieses Mal war „Pflegeberatung im System Familie: Lebenswelten verstehen, Unterstützung gestalten!“.
ProAlter 3/25, Schwerpunktthema: Akademisierung in der (Langzeit-)Pflege
Wozu braucht die Pflege Akademisierung? Und warum kommt die Debatte in Deutschland kaum über symbolische Schritte hinaus? Während andere Gesundheitsberufe längst akademisch verankert sind, bleibt die Pflegewissenschaft strukturell unterfinanziert, ihre Studiengänge zersplittert – und gerade in der Langzeitpflege ist der Anteil akademisch qualifizierter Fachkräfte verschwindend gering. Woran liegt das? Und wie ließe sich der viel … → weiter lesen