Das Bild zeigt anlässlich des Weltalzheimertages 2026 ein Paar und die Schrift: Demenz: (K)eine Frage des Alters.

Welt-Alzheimertag 2026: Lebensphasenorientierte Demenzpolitik und verlässliche Unterstützung vor Ort

„Demenz – (k)eine Frage des Alters“ lautet das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) nimmt dies zum Anlass, um für einen Perspektivwechsel zu werben: Menschen mit Demenz sollten nicht primär ausgehend von ihrem Alter, einer Diagnose oder einzelnen Leistungsansprüchen betrachtet werden. Entscheidend ist, in welcher Lebenssituation sie sich befinden, welche Ressourcen sie haben und welche Form von Information, Prävention, Begleitung, Teilhabe, Unterstützung oder Pflege sie in der jeweiligen Lebensphase benötigen. 

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Die Grafik zeigt engagierte Menschen. Ein älterer Herr repariert ein Fahrrad für einen Jungen.

Verein(t) – engagiert auch mit Demenz

Postkarten-Aktion zum Welt-Alzheimertag: Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz im KDA fordern mehr Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Demenz

Menschen mit Demenz haben viel zu geben: Zeit, Erfahrung, Mitgefühl, Engagement. Doch viele ziehen sich nach der Diagnose zurück – auch aus Vereinen. Dabei kann freiwilliges Engagement wichtige positive Effekte haben: Es ermöglicht Austausch, Zugehörigkeit und Wertschätzung.

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Die Umgebung und Teilhabe sind wichtig für Menschen mit Demenz Foto iStock

Alzheimer: KDA-Vorsitzender Kneppe fordert mehr Teilhabe für Erkrankte

Zum Welt-Alzheimertag fordert Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), ein Umdenken im Umgang mit der Krankheit: „Statt Erkrankte zu isolieren, müssen teilhabeorientierte Lebenssituationen geschaffen werden.“ Dabei sei die Gestaltung von reizvollen, anregenden Wohnsettings ein wichtiger Aspekt, so Kneppe, der die Verbesserung der Situation für Alzheimer-Erkrankte und ihre Angehörigen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sieht. In … → weiter lesen