In einem Tagesschau24-Schwerpunkt zum Thema Pflegekosten kritisiert Bodo de Vries, Kurator des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), die „Webfehler des Pflegesystems“. Die Pflegeversicherung leiste nicht mehr das, wofür sie einst geschaffen worden sei, so de Vries. Anpassungen, die in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten hätten stattfinden müssen, seien versäumt worden. Eine der Konsequenzen: Die Eigenbeiträge, die pflegebedürftige Menschen in der stationären Pflege leisten müssen, steigen rasant an.
Presseinformationen
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„Pflege-Triage“ zeigt Mängel des Pflegesystems
Prävention und sektorenübergreifende Versorgungsnetze können Kliniken entlasten Berichte über Kliniken, die ihre Notaufnahme schließen müssen, weil sie nicht mehr genügend betreute Betten frei haben, sind alarmierend. Als ein Grund für die enge Bettenkapazität wird neben dem Personalmangel auch eine zunehmend schwierigere Suche nach einer Anschlussversorgung genannt. Das gelte insbesondere, wenn Patientinnen und Patienten einen höheren … → weiter lesen
Video stellt Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige vor
Wenn Angehörige, Partner oder Freunde pflegebedürftig werden, stellen sich viele Fragen. In dieser herausfordernden Situation helfen Angebote zur Beratung und auch zur konkreten Unterstützung im Alltag. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) koordiniert zusammen mit Partnern solche Angebote. In einem kurzen Video werden die Beratungs- und Unterstützungsangebote in Nordrhein-Westfalen (NRW) übersichtlich und gut verständlich dargestellt, die vielen Menschen noch gar nicht bekannt sind.
Gedenken an Franz J. Stoffer
Wir trauern um unseren langjährigen, sehr engagierten Kurator Franz J. Stoffer (*30. September 1946, †05. Juni 2023). Die Nachricht von seinem Tod hat uns mit tiefer Trauer erfüllt. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten seiner Familie.
Eine tragende Säule in der Versorgung: Angebote zur Unterstützung im Alltag in NRW
Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in Trägerschaft des Kuratoriums Deutsche Altershilfe veranstalten auch in diesem Jahr einen Kongress rund um das Thema „Angebote zur Unterstützung im Alltag“. Seit 2019 hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen in NRW um 25 Prozent auf mehr als 1,2 Millionen Menschen erhöht! Die meisten dieser Menschen werden zu Hause versorgt. Neben den pflegenden Angehörigen und den ambulanten Pflegediensten gibt es eine weitere „tragende Säule“ im Versorgungs-System: die sogenannten Angebote zur Unterstützung im Alltag. Am 13. Juni 2023 treffen sich die Anbieterinnen und Anbieter aus NRW auf Einladung der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in Duisburg, um sich weiterzubilden und zu vernetzen.
Nachbarschaften solidarisch und nachhaltig gestalten
Tag der Nachbarn: Wie Nachbarschaft zu einer Gemeinschaft werden kann – Geborgenheit ist Lebensqualität
Immer mehr Menschen leben alleine. „Was früher die Familie war, könnte in Zukunft die Nachbarschaft sein, eine solidarische Gemeinschaft, in der man sich geborgen fühlt“, sagt Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) zum Tag der Nachbarn. Das KDA hat eine jahrelange Erfahrung mit der Organisation von Nachbarschafts-Netzwerken.
Internationales Pflegefachpersonal: Das Willkommen gestalten
Gastbeitrag von Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), im Magazin EURACTIV zum Tag der Pflegenden
In einem Gastbeitrag für das Magazin EURACTIV betont Helmut Kneppe, Vorsitzender des KDA, die Notwendigkeit einer Willkommenskultur in Deutschland. Nur so kann es gelingen, dass sich die Menschen, die zu uns kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, wohl fühlen. Ein betriebliches Integrationsmanagement-Konzept, das auf den anwerbenden Betrieb zugeschnitten ist, gestaltet das Einleben und die Zusammenarbeit im Unternehmen.
Die andere Sicht aufs Alter
Interview mit René Schwerdtel, Weltreisender und Fotograf
Er habe „Hunger auf echte Geschichten“ gehabt, begründet Rene´Schwerdtel seinen Sinneswandel. Als Gesellschafts-Fotograf rückte er mehr als 30 Jahre lang Models und Prominente ins richtige Licht, bevor er die schönen Seiten des Alters entdeckte – und rund um die Welt reiste, um Bilder und Geschichten älterer und hochaltriger Menschen einzufangen. Bilder seiner Ausstellung waren unlängst beim Festakt anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) in Berlin zu sehen. Wir zeigen hier einige seine Werke. Auch die Fotos auf der Homepage des KDA sind von René Schwerdtel. Im Interview erklärt der Künstler seine Sicht auf das Alter, und warum ein Sichtwechsel notwendig sei, er berichtet von Erfahrungen und vom Umgang mit dem Alter in anderen Ländern, erzählt von beeindruckenden Begegnungen, und wie er sich sein eigenes Alter vorstellt.
KDA-Vorsitzender Helmut Kneppe: Pflege darf kein Armutsrisiko sein
Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) fordert KDA-Vorsitzender Helmut Kneppe eine grundlegende Reform des Pflegesystems „ohne Denkbeschränkungen“ und mit Mut zu neuen Strukturen, bei denen die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht.
Berlin (epd). Natürlich brauche die Pflege mehr Geld. Aber das alleine reiche nicht, betont Helmut Kneppe. Er wirbt für eine grundlegende Pflegereform, die die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt: „Leider sind die Beharrungskräfte ganz enorm. Wir fordern eine Pflege-Reformkommission ohne Denkbeschränkungen, Mut zur Evidenz, Mut zum Loslassen und zum Zulassen neuer Strukturen“. Die Fragen stellte Dirk Baas.
Vereinbarkeit von Beruf & Pflege – Eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung
Erster Fachkongress des Servicezentrums Pflegevereinbarkeit im KDA
Immer mehr Menschen müssen ihren Beruf und eine private Pflegeaufgabe unter einen Hut bringen. Das Landesprogramm in NRW hat dazu einen Fachkongress mit dem Thema „Vereinbarkeit von Beruf & Pflege – Eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung“ veranstaltet. Im Mittelpunkt der hybriden Veranstaltung stand der Gedanke der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die Vereinbarkeit und das Schärfen der jeweiligen Teilverantwortungen in den unterschiedlichen Bereichen. Daraus ergaben sich Überlegungen zur Stärkung von Netzwerken, die pflegende Erwerbstätige unterstützen. Zudem ging es um Möglichkeiten, Unternehmen und insbesondere kleine Betriebe dabei zu unterstützen, ihren Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Job und Sorgeaufgabe zu ermöglichen.