Studie: „Hilfe zur Pflege“ erreicht viele Betroffene nicht

Grundlegende Versorgungs- und Finanzreform der Pflege, Stärkung der Kommunen als Anker#KDAgegenArmut Der Paritätische Gesamtverband hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Klie, Sozial- und Rechtswissenschaftler sowie Mitglied im Kuratorium des KDA, die Studie „Armut in der häuslichen Pflege“ vorgelegt. Die zentralen Ergebnisse: Hunderttausende pflegebedürftiger Menschen leben am Existenzminimum. Verdeckte Pflegearmut ist weiter verbreitet, als bisher bekannt. Und ein erheblicher Teil der Anspruchsberechtigten erhält keine finanzielle Unterstützung durch die „Hilfe zur Pflege“ – insbesondere gilt das … → weiter lesen

Das Bild zeigt den Bundestag bei Abend.

Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich

Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen in den Fokus  Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist in den kommenden Jahren mit Verbesserungen zu rechnen. Dies sind gute Botschaften aus der Forschung und aus vielen regionalen Projekten. Allerdings … → weiter lesen

Das Bild zeigt eine Einladung zu einer Fachveranstaltung zum Thema Altern und Klima.

Kick-Off mit Netzwerk-Bildung: 𝗔𝗹𝘁𝗲𝗿(𝗻) & 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮 – Strukturen für gutes Leben im Alter unter sich wandelnden Umweltbedingungen

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe lädt ein zu einer digitalen Fachveranstaltung und zum Vernetzen

Der Klimawandel verändert Lebensbedingungen, Infrastrukturen und soziale Räume und damit auch Bedingungen des Alterns. Das KDA versteht dieses Themenfeld als strukturorientierte Zukunftsaufgabe: Ziel der digitalen Kick-off-Veranstaltung ist es, Wissen zu bündeln, Akteurinnen und Akteure zu vernetzen und Impulse für nachhaltige Rahmenbedingungen des Alterns zu setzen. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf die mittlere Ebene der Strukturentwicklung, also auf Organisationen, Netzwerke und Multiplikatorinnen, die Rahmenbedingungen gestalten und Entwicklungen in die Praxis tragen.

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Das Bild zeigt eine Einladung zum digitalen Fachtag des Forum Seniorenarbeit NRW zum Thema sorgende Gemeinschaften.

Sorgende Gemeinschaften umsetzen – Werkzeuge für die Praxis

Digitaler Fachtag 2026 des Forum Seniorenarbeit NRW, 14. April 2026, 9:15 – 15:00 Uhr Sorgende Gemeinschaften (Caring Communities) verbinden professionelle Angebote, bürgerschaftliches Engagement, nachbarschaftliche Unterstützung und kommunale Strukturen und schaffen so ein neues Verständnis von Verantwortung. Doch wie gelingt der Schritt von der Theorie in die Praxis? Welche Werkzeuge braucht es, um Sorgende Gemeinschaften konkret … → weiter lesen

Das Bild zeigt das Cover von zwei neuen Broschüren, die die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW zu Unterstützungsangeboten herausgegeben haben.

Zwei neue Broschüren zur Unterstützung im Pflege-Alltag

Den Alltag bei Pflegebedürftigkeit zu Hause zu meistern erfordert oft, Gewohntes neu zu ordnen, Aufgaben neu zu verteilen und bereit zu sein, Unterstützung anzunehmen – sowohl für die pflegebedürftige Person als auch für pflegende An- und Zugehörige. In Nordrhein-Westfalen gibt es unterschiedliche Angebote zur Unterstützung im Alltag, die hierbei helfen können. Die Kosten werden in gewissem Umfang von der Pflegeversicherung übernommen.   

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Vielerorts stieg das Wasser bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und in NRW so schnell, dass sich Menschen nicht mehr retten konnten.

Klimakrise, Altersarmut, Pflege: Warum diese Zusammenhänge gemeinsam gedacht werden müssen

#KDAgegenArmut 

Die Klimakrise ist auch eine soziale Frage – und im höheren Lebensalter wird sie besonders spürbar. Steigende Lebensmittelpreise, Hitzebelastung in schlecht gedämmten Wohnungen, wachsende Eigenanteile in der Pflege: Menschen mit geringen finanziellen und gesundheitlichen Ressourcen sind früher und stärker betroffen. Insbesondere in hochverdichteten Räumen wie in Großstädten leiden Menschen besonders etwa unter Folgen von Hitze. Das zeigen u.a. die aktuelle Klimarisiko-Analyse des Berliner Senats oder der Klimaschutz-Plan der Stadt Köln. 

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Das Bild zeigt André Vater, Dr. Rosa Adelinde Fehrenbach und Christian Heerdt.

Wechsel im Aufsichtsrat des KDA

Und Neubesetzung der Position der wissenschaftlichen Leitung 

Die jüngste Aufsichtsratssitzung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) brachte einige personelle Veränderungen. So wurden ein neuer Vorsitz und eine neue Stellvertretung des Gremiums gewählt. Zudem wurde dem bisherigen Bereichsleiter Alter, Pflege, Demenz und Wohnen des KDA, Christian Heerdt, die wissenschaftliche Gesamtleitung des KDA übertragen.  
 
Zum neuen Vorsitzenden des Gremiums wurde einstimmig André Vater gewählt, Frau Dr. Rosa Adelinde Fehrenbach wurde ebenfalls einstimmig zu seiner Stellvertreterin gewählt. Das neue Führungsduo löst Frau Dr. Lale Akgün und Herrn Dr. Marcus Waselewski ab. Beiden wurde sehr herzlich für ihr Engagement gedankt. Sowohl Frau Dr. Akgün als auch Herr Dr. Waselewski gehören dem Aufsichtsrat des KDA weiterhin an.  

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Titelblatt Cover der Proalter 1/26

ProAlter 1/26, Schwerpunktthema: Raumgestaltung und Raumerleben im Alter

Wie prägt der Raum unser Altern? Und warum entscheidet Stadtentwicklung heute mit darüber, ob Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Einbindung im Alter gelingen? Lange Zeit galt Raum in der Alter(n)sforschung und Sozialpolitik vor allem als Hintergrundbedingung. Dieses Heft rückt ihn ins Zentrum: Wohnen, Quartier und Stadt erscheinen hier als aktive Gestaltungsgrößen einer Gesellschaft des langen Lebens … → weiter lesen

Das Bild zeigt eine medizinische und eine pflegerische Betreuung. Beide Bereiche sollen bei der Notfallversorgung zusammenarbeiten.

Notfall- und Pflegereform Hand in Hand

Gemeinsames Forderungspapier vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und von Prof. Dr. Christian Karagiannidis

Prof. Dr. Christian Karagiannidis, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), sowie Prof. Dr. Thomas Klie und Michael Ranft, beide Mitglieder im Kuratorium des KDA, und Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des KDA, fordern mit Blick auf multimorbide Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige die Reform der Norfallversorgung und eine pflegerische Notfallversorgung miteinander zu verknüpfen. Hierzu nennen sie in einem Forderungspapier fünf Punkte, um eine integrierte Notfallversorgung effektiv gesetzgeberisch zu gestalten.

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Das Bild zeigt die Einladung zum Fachtag "Caring Communities -Wer sorgt mit?".

Fachtag: „Caring Communities – Wer sorgt mit?“ 

Freiwilliges Engagement in der Kommune zwischen Pflege, Verantwortung und Vielfalt  

„Wir müssen raus aus der Aneinanderreihung von Projekten und brauchen verlässliche organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen für Caring Communities in der Regelversorgung.“ Das ist eine zentrale Botschaft des vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veranstalteten Fachtags zur Standortbestimmung des freiwilligen Engagements in der Altenpflege. Zum Abschluss des von der Initiative „Daseinsvorsorge vor Ort stärken (DavOr), vom Forum Seniorenarbeit NRW und den NRW-Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz getragenen Themenjahres „Freiwilliges Engagement“ verdeutlichten Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Pflegekassen und aus der Wissenschaft die Dringlichkeit, eine verbindliche und zugleich auf die regionalen und lokalen Gegebenheiten abgestimmte Struktur für „sorgende Gemeinschaften“ zu schaffen.  
 
„Jetzt geht es darum, die lokalen und regionalen Initiativen zu verbinden“, betonte die Leiterin der Gruppe Altenpolitik und Pflegerecht im NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), Petra Köster, bei der Veranstaltung im Haus der Technik in Essen. Bei einer Tour durch NRW hatte sich 2025 auch Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann über Projekte vor Ort informiert. Für die Pflegekassen rief Antje Hofmann vom Verband der Ersatzkassen (vdek) dazu auf, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten für Modellversuche in Quartieren zu nutzen. NRW biete dafür dank einer Vielfalt regionaler Netzwerke beste Voraussetzungen. Erfolgreich erprobte Modelle müssten anschließend in die Regelversorgung überführt werden. 
 
Caring Communities sind kein Leitbild von der Stange 

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