Vielerorts stieg das Wasser bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und in NRW so schnell, dass sich Menschen nicht mehr retten konnten.

Klimakrise, Altersarmut, Pflege: Warum diese Zusammenhänge gemeinsam gedacht werden müssen

#KDAgegenArmut 

Die Klimakrise ist auch eine soziale Frage – und im höheren Lebensalter wird sie besonders spürbar. Steigende Lebensmittelpreise, Hitzebelastung in schlecht gedämmten Wohnungen, wachsende Eigenanteile in der Pflege: Menschen mit geringen finanziellen und gesundheitlichen Ressourcen sind früher und stärker betroffen. Insbesondere in hochverdichteten Räumen wie in Großstädten leiden Menschen besonders etwa unter Folgen von Hitze. Das zeigen u.a. die aktuelle Klimarisiko-Analyse des Berliner Senats oder der Klimaschutz-Plan der Stadt Köln. 

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Das Bild zeigt André Vater, Dr. Rosa Adelinde Fehrenbach und Christian Heerdt.

Wechsel im Aufsichtsrat des KDA

Und Neubesetzung der Position der wissenschaftlichen Leitung 

Die jüngste Aufsichtsratssitzung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) brachte einige personelle Veränderungen. So wurden ein neuer Vorsitz und eine neue Stellvertretung des Gremiums gewählt. Zudem wurde dem bisherigen Bereichsleiter Alter, Pflege, Demenz und Wohnen des KDA, Christian Heerdt, die wissenschaftliche Gesamtleitung des KDA übertragen.  
 
Zum neuen Vorsitzenden des Gremiums wurde einstimmig André Vater gewählt, Frau Dr. Rosa Adelinde Fehrenbach wurde ebenfalls einstimmig zu seiner Stellvertreterin gewählt. Das neue Führungsduo löst Frau Dr. Lale Akgün und Herrn Dr. Marcus Waselewski ab. Beiden wurde sehr herzlich für ihr Engagement gedankt. Sowohl Frau Dr. Akgün als auch Herr Dr. Waselewski gehören dem Aufsichtsrat des KDA weiterhin an.  

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Titelblatt Cover der Proalter 1/26

ProAlter 1/26, Schwerpunktthema: Raumgestaltung und Raumerleben im Alter

Wie prägt der Raum unser Altern? Und warum entscheidet Stadtentwicklung heute mit darüber, ob Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Einbindung im Alter gelingen? Lange Zeit galt Raum in der Alter(n)sforschung und Sozialpolitik vor allem als Hintergrundbedingung. Dieses Heft rückt ihn ins Zentrum: Wohnen, Quartier und Stadt erscheinen hier als aktive Gestaltungsgrößen einer Gesellschaft des langen Lebens … → weiter lesen

Das Bild zeigt eine medizinische und eine pflegerische Betreuung. Beide Bereiche sollen bei der Notfallversorgung zusammenarbeiten.

Notfall- und Pflegereform Hand in Hand

Gemeinsames Forderungspapier vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und von Prof. Dr. Christian Karagiannidis

Prof. Dr. Christian Karagiannidis, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), sowie Prof. Dr. Thomas Klie und Michael Ranft, beide Mitglieder im Kuratorium des KDA, und Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des KDA, fordern mit Blick auf multimorbide Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige die Reform der Norfallversorgung und eine pflegerische Notfallversorgung miteinander zu verknüpfen. Hierzu nennen sie in einem Forderungspapier fünf Punkte, um eine integrierte Notfallversorgung effektiv gesetzgeberisch zu gestalten.

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Das Bild zeigt die Einladung zum Fachtag "Caring Communities -Wer sorgt mit?".

Fachtag: „Caring Communities – Wer sorgt mit?“ 

Freiwilliges Engagement in der Kommune zwischen Pflege, Verantwortung und Vielfalt  

„Wir müssen raus aus der Aneinanderreihung von Projekten und brauchen verlässliche organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen für Caring Communities in der Regelversorgung.“ Das ist eine zentrale Botschaft des vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veranstalteten Fachtags zur Standortbestimmung des freiwilligen Engagements in der Altenpflege. Zum Abschluss des von der Initiative „Daseinsvorsorge vor Ort stärken (DavOr), vom Forum Seniorenarbeit NRW und den NRW-Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz getragenen Themenjahres „Freiwilliges Engagement“ verdeutlichten Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Pflegekassen und aus der Wissenschaft die Dringlichkeit, eine verbindliche und zugleich auf die regionalen und lokalen Gegebenheiten abgestimmte Struktur für „sorgende Gemeinschaften“ zu schaffen.  
 
„Jetzt geht es darum, die lokalen und regionalen Initiativen zu verbinden“, betonte die Leiterin der Gruppe Altenpolitik und Pflegerecht im NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), Petra Köster, bei der Veranstaltung im Haus der Technik in Essen. Bei einer Tour durch NRW hatte sich 2025 auch Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann über Projekte vor Ort informiert. Für die Pflegekassen rief Antje Hofmann vom Verband der Ersatzkassen (vdek) dazu auf, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten für Modellversuche in Quartieren zu nutzen. NRW biete dafür dank einer Vielfalt regionaler Netzwerke beste Voraussetzungen. Erfolgreich erprobte Modelle müssten anschließend in die Regelversorgung überführt werden. 
 
Caring Communities sind kein Leitbild von der Stange 

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Vereinbarkeit von Beruf & Pflege ist ein Schlüsselfaktor für Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen

Fachtag des Landesprogramms Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW mit einem Fokus auf Gesundheitsberufen 
 
Immer mehr Pflegebedürftige, immer weniger Pflegefachkräfte: Durch den demografischen Wandel steuert Deutschland auf eine gewaltige Pflegelücke zu. Je nach Szenario liegt die Zahl der Pflegebeschäftigten im Jahr 2049 zwischen 280.000 und 690.000 unter dem Bedarf, der zu erwarten ist. Die Gesundheitsbranche steht bereits jetzt vor einer doppelten Herausforderung: Ein steigender Versorgungsbedarf trifft auf Beschäftigte, die zunehmend selbst Pflegeverantwortung tragen. Überdurchschnittlich viele Pflegefachpersonen – in der Mehrzahl Frauen – reduzieren ihre Arbeitszeit oder verabschieden sich für längere Zeit ganz aus dem Job, um private Pflegeaufgabe für An- und Zugehörige zu übernehmen. Bei der Fachtagung Ende 2025 des Landesprogramms Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW ging es deshalb um die Frage: Wie kann Pflegevereinbarkeit im Gesundheitswesen gelingen, und wie trägt sie zur Versorgungssicherheit und Fachkräftesicherung bei?


Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der 
Pflegekammer NRW richtete sich insbesondere an Führungskräfte und Personalverantwortliche aus dem Gesundheitswesen. Die Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten Lösungswege und Strategien, informierten über wissenschaftliche Erkenntnisse und berichteten über die praktische Umsetzung von Vereinbarkeitslösungen.

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Teilzeit ist eine essenzielle Säule der Wirtschaft

Zur aktuellen Diskussion um eine Einschränkung von Teilzeit-Möglichkeiten: Misstrauensklima sichert kein Fachpersonal und verhindert flexible Lösungen bei zunehmender Digitalisierung 

Teilzeit ist angesichts des Fachpersonalmangels und der Digitalisierung eine essenzielle Säule der Wirtschaft“, ist sich Dr. Alexia Zurkuhlen sicher. Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) wundert sich, dass ausgerechnet aus dem Mittelstand eine Einschränkung des Rechts auf Teilzeitarbeit gefordert wird. „Wir beobachten in unserer Arbeit, dass Unternehmen sehr daran interessiert sind, Fachpersonal zu halten und dazu unter anderem flexible Teilzeitvereinbarungen treffen“, erklärte sie. Tatsächlich frage sie sich, so Zurkuhlen, ob den Antragstellern aus den Reihen der Wirtschaft die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Risiken der geforderten Einschränkung bewusst seien.  

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Bundespräsident Steinmeier hat Christine Vogler und Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus ins Kuratorium des KDA berufen.

Bundespräsident beruft Christine Vogler und Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus ins Kuratorium

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) begrüßt zwei neue Mitglieder in seinem Kuratorium: Christine Vogler und Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus. Beide wurden vom Bundespräsidenten auf Lebenszeit in das Kuratorium berufen und bringen ausgewiesene Expertise sowie langjährige Erfahrung aus Pflegepraxis, Bildung, Management und Pflegepolitik in die fachliche Beratung des KDA ein.

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Reset Pflegeversicherung: Das Reform-Strategiepapier des KDA jetzt als aktualisierte Kompakt-Version

Die Autorin Nadine-Michèle Szepan sowie die Autoren Prof. Dr. Thomas Klie und Michael Ranft haben das Strategiepapier „Reset Pflegeversicherung – Strukturreform Pflege und Teilhabe III“ aktualisiert. Sie haben auf Grundlage der 14 Thesen des Strategiepapiers und den Ergebnissen aus den regelmäßigen Berliner „Pflegefrühstücken“ für Politik, Wissenschaft und Praxis eine kompakte politische Zusammenfassung mit übersichtlichem Maßnahmenpaket für eine zukunftsfeste, grundlegende Reform der Pflege und der Pflegefinanzierung erarbeitet.
Strategiepapier kompakt Reset_Pflegeversicherung_Kompakt
Strategiepapier Vollversion „Reset Pflegeversicherung – Strukturreform Pflege und Teilhabe III“


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Das Bild zeigt ein Portrait von Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des KDA

Beschluss der Bund-Länder-AG zur Pflege: Zurkuhlen befürchtet weiteren Vertrauensverlust

Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, zeigte sich wegen der erneut verschobenen Reform der Pflege besorgt. „Der Beschluss bietet nicht den erwarteten Fahrplan zu einer grundlegenden Reform“, betonte sie.

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