Den Wandel zu altersfreundlichen Städten gestalten 

WHO-Kongress Age Friendly Cities, Donostia/San Sebastian 2026  In Donostia (San Sebastián) kamen bis gestern,18. Juni 2026, Expertinnen und Experten zum Thema „altersfreundliche Städte und Kommunen“ zusammen. Gastgeber des „3rd World Congress of Age Friendly Cities and Communities“ war die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, betonte: „Ich habe mich sehr … → weiter lesen

Das Bild zeigt einen Baum ohne Blätter im Winter. Es steht für das Thema Einsamkeit.

Einsamkeit bei der Prävention stärker mitdenken

#KDAgegenEinsamkeit – Dr. Alexia Zurkuhlen: Das Thema und seine Folgen werden unterschätzt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals einen Bericht über Einsamkeit und ihre Folgen herausgegeben. Demnach birgt der tief empfundene, unfreiwillige Kontaktmangel unter anderem erhebliche Risiken für die Gesundheit: Sowohl die soziale Isolation als auch das Gefühl der Einsamkeit seien ein „unterschätzter Risikofaktor für Gesundheit und Wohlbefinden“, sind sich die Autoren des Reports einig. Sie machen Einsamkeit für nahezu 880 000 Todesfälle pro Jahr weltweit verantwortlich. „Das Thema Einsamkeit und seine Folgen wird in Deutschland über die Generationen hinweg noch unterschätzt“, ist Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorstandsvorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), sicher. Während und nach Corona seien junge Leute und ältere Menschen – letztere insbesondere in Pflegeeinrichtungen – in den Fokus gekommen. Der aktuelle Deutsche Alterssurvey zeige aber, so Zurkuhlen, dass sich Menschen in der Lebensmitte einsamer fühlen als Menschen im Rentenalter.

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