Das Bild zeigt bunte Hände die zusammenwirken wollen mit der Aufschrift "PALAS".

Bundesfamilienministerium fördert Aufbau sorgender Gemeinschaften

KDA startet dreijähriges Projekt PALAS – bundesweites Netzwerk und acht Modellstandorte geplant

Wie können Menschen vor Ort füreinander Sorge tragen – und wie können professionelle Versorgung, Kommunen, Zivilgesellschaft und Nachbarschaften dabei besser zusammenwirken? Mit dem neuen Projekt PALAS – Perspektiven und Angebote für Lokale Akteure in Sorgenden Gemeinschaften – sollen in den kommenden drei Jahren tragfähige Strukturen für sogenannte Caring Communities entwickelt und erprobt werden. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) finanziert das Vorhaben und hat das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) mit der Umsetzung beauftragt. Das Projekt läuft vorerst bis Juni 2029.

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Das Bild zeigt Menschen bei einem Nachbarschaftstreffen.

Nachbarschafts-Hilfe braucht Koordination

#KDAgegenEinsamkeit – Pflegereform sollte Netzwerke und integrierte örtliche Strukturen stärken 

„Viele Menschen sind bereit, in der Nachbarschaft zu helfen. Doch nicht immer finden sich das passende Angebot und die Nachfrage. Also braucht Nachbarschaftshilfe Koordination“, unterstrich Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), anlässlich des Tages der Nachbarschaft. „Nach unserer Erfahrung mit dem Aufbau von Nachbarschaftsnetzwerken sollten die Hilfsstrukturen möglichst wohnortnah und niederschwellig organisiert werden“, so Zurkuhlen. Ziel des europaweiten Aktionstages ist es, das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken, Isolation aufzubrechen und ein Zeichen für Solidarität und Vielfalt zu setzen.

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