Wann ist eine Innovation wirklich innovativ?

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veröffentlicht im Rahmen seiner Diskursreihe Schriftenreihe „Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken“ einen weiteren Text zum pflegepolitischen Reformdiskurs:

Wann ist eine soziale Innovation innovativ? Der erkenntnistheoretische Status eines »Index der Non-Exklusion« als Fluchtpunkt gesellschaftspolitischer Orientierung

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Der Beitrag von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt führt den vom KDA initiierten Fundamentaldiskurs einer radikalen Neuorientierung der Altershilfe als Teil der Sozialpolitik als Teil der gestaltenden Gesellschaftspolitik fort. Aus Sicht des Autors beginnen Innovationen immer auch in der Sprache.  Sprache schafft soziale Wirklichkeit. Auch das Denken spielt sich in der Welt der Sprache ab. Radikales und somit kritisches Denken muss sich also auch in einer entsprechenden Sprache zum Ausdruck bringen.

Dieser Text ist im Rahmen der Begleitung eines vom DHW geförderten Projektes im KDA zum Screening von innovativen Ideen, Projekten und Initiativen im Bereich der »Alter(n)shilfe« entstanden. Zentrale Ideen und das Argumentationsgebäude des Textes wurden dort zur theoretischen Fundierung eingebracht und diskutiert. Die Abhandlung ist aber nicht nur in diesem Projektbezug zu verstehen.

 

Weitere Veröffentlichungen in der Diskurs-Reihe  „Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken“ des KDA finden Sie hier:

Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik

Das Strategiepapier stellt die Bedingungen guten Lebens für auf Pflege angewiesene Menschen in den Mittelpunkt und betont die Bedeutung der Kommunen: ‚Pflege geschieht vor Ort!‘ so das Autorenteam aus Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Staatssekretär Michael Ranft und Diplom-Volkswirtin Nadine-Michèle Szepan. Die Autorin und die Autoren legen ein umfassendes und differenziertes Strategiepapier zum aktuellen pflegepolitischen Reformdiskurs vor.

Langfassung:
Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik – Lang

Kurzfassung:
Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik – Kurz

 

Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken – Gestaltfragen einer Reform des SGB XI

Prof. Frank Schulz-Nieswandt: Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken – Gestaltfragen einer Reform des SGB, Januar 2020:
Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken – Gestaltfragen einer Reform des SGB XI

 

Strukturreform PFLEGE und TEILHABE

„Strukturreform PFLEGE und TEILHABE“ von Rolf Hoberg, Thomas Klie und Gerd KünzeI aus dem Jahr 2013: 
Strukturreform PFLEGE und TEILHABE

 

Informationen zum Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA):      

Seit 1962 gestaltet das KDA die Gesellschaft des langen und selbstbestimmten Lebens aktiv mit und stärkt durch seine Arbeit das wertschätzende Zusammenleben Menschen jeden Alters. Als Ideengeber und Vorreiter für innovative Lösungsansätze leistet das KDA wertvolle Dienste für das Gemeinwesen. Der demografische Wandel wird dabei ausdrücklich als Chance verstanden.

Das KDA ist in diesem Sinne sowohl Dienstleister als auch Ratgeber für öffentliche und private Einrichtungen sowie für die Politik und Verwaltung auf allen Ebenen. Dies gilt bundesweit wie auch im europäischen Austausch. Internationale Impulse werden aufgenommen. Das KDA versteht seine Arbeit als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis und sorgt maßgeblich für den Transfer und die Umsetzung neuer Erkenntnisse. Anliegen werden im lebendigen Dialog und in einem engagierten Diskurs mit Entscheidern bearbeitet. Vor diesem Hintergrund ist das KDA Vordenker, Ideenentwickler und Leistungsträger. Schirmherr des KDA ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Weitere Informationen: http://www.kda.de

Ansprechpartnerin beim KDA:
Solveig Giesecke
E-Mail: solveig.giesecke@kda.de
Telefon: +49 030/221829816

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