Das Gesundheitssystem der Zukunft reagiert auf gesellschaftliche Veränderungen

Im Juni 2021 stellte die Robert Bosch Stiftung in Berlin die „Neustart! Zukunftsagenda – für Gesundheit, Partizipation und Gemeinwohl“ vor. Auch Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, hat einen Beitrag zur „Neustart!“-Initiative gesendet.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) beteiligt sich seit rund 60 Jahren an der stetigen Weiterentwicklung eines teilhabeorientierten Systems der Hilfe für ältere Menschen in Deutschland. „Ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem ist aus Sicht des KDA ein zentraler Baustein, der ältere Menschen bei einem selbstbestimmten Leben mit zunehmendem Alter unterstützen kann“, sagt Helmut Kneppe. Dabei standen für das KDA folgende Fragestellungen im Vordergrund:

Wie kann das Gesundheitssystem in Deutschland den zukünftigen Gegebenheiten gerecht werden und auf die zunehmende Altersarmut, mehr Einsamkeit, steigende Lebenserwartung bei sich verlängerndem Pflegebedürftigkeitszeitraum sowie steigendem Anteil von Menschen mit persönlicher Migrationserfahrung (auch der autochthonen Bevölkerung) angemessen reagieren?

Helmut Kneppe formulierte zusammenfassend: „Ein nationales Gesundheitssystem muss solide angelegt sein und gleichzeitig gesellschaftlichen Veränderungen adäquat angepasst werden. Auch die Älteren wandeln sich kontinuierlich und haben regelmäßig neue Bedarfe und Ansprüche, die sie in einem alle Altersjahre umfassenden Gesundheitssystem abgebildet sehen möchten.“ Im Beitrag des KDA zu Reformwerkstatt kommen vor allem die Themen in unserem Gesundheitssystem zur Sprache, die aus Sicht des KDA dringend einer Reform bedürfen.

 

Beitrag des KDA zur Neustart-Initiative

Hier geht es zur Gesamtveröffentlichung

 

Ansprechperson:

Solveig Giesecke, Tel.: +49 30 / 2218298 – 58, solveig.giesecke@kda.de

Internet: www.kda.de

 

schliessen