Weitere Veröffentlichungen

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und die medhochzwei Verlag GmbH (mhz) haben eine Partnerschaft in den Bereichen Lektorat, Marketing und Vertrieb beschlossen. Die Zusammenarbeit startete am 1.1.2018. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Herausgabe des KDA-Fachmagazins ProAlter und der gleichnamigen KDA-Medienreihe.

Die bisher erschienenen und lieferbaren KDA-Publikationen können ab dem 1.1.2018 direkt bei medhochzwei und über den Buchhandel bezogen werden.

ProAlter auf der Website von medhochzwei

Ältere Bücher und sonstige Veröfffentlichungen bei medhochzwei

Aktuelle Veröffentlichungen

In den vergangenen zwei Jahren wurden wegweisende Studienergebnisse veröffentlicht, die konkrete und evidenzbasierte Empfehlungen ermöglichen, was man selbst tun kann, um einer demenziellen Erkrankung vorzubeugen und das Risiko einer Erkrankung zu verringern. Die Expertenkommission der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ geht davon aus, dass sich theoretisch weltweit ein Drittel der Demenzerkrankungen durch eine Veränderung der individuellen Lebensweisen und -risiken vermeiden lassen. Ganz so einfach ist die Realität aber nicht – und gerade deshalb ist es sinnvoll, niedrigschwellig und wissenschaftlich fundiert über Ansätze der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention zu informieren. In ProAlter 4/2018 erfahren Sie mehr über „SaniMemorix“, einer internationalen Informationskampagne zur Prävention demenzieller Erkrankungen.

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 4/2018

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Seit Jahren wird diskutiert, wie wir den demografischen und den damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen für unsere sozialen Sicherungssysteme begegnen müssen, um zukunftsfähige Wohn- und Versorgungsstrukturen für ältere und unterstützungsbedürftige Menschen zu entwickeln. In den vergangenen 30 Jahren hat sich zum Thema „Pflege und Wohnen“ viel getan. Sind die Entwicklungen auf dem richtigen Weg? Mit dieser und weiteren Fragen befasst sich die aktuelle Ausgabe 3/2018 des Fachmagazins ProAlter.

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 3/2018

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Schwerpunkt 2018–2021:  Digitale Ideen für Sozialraum und Nachbarschaft

Die neue Ausgabe des Fokus-Magazins informiert über die neuen Schwerpunkte des Forum Seniorenarbeit NRW. Seit Juni 2018 bietet das Forum Seniorenarbeit NRW dank der Förderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen einen neuen Arbeitsschwerpunkt an: Digitale Ideen für Sozialraum und Nachbarschaft.

Das Forum Seniorenarbeit möchte in den Jahren 2018 bis 2021 mit den seniorenpolitischen Akteuren auf landes- und kommunaler Ebene (Träger, Initiativen, bürgerschaftlich engagierte Interessierte, Experten und Expertinnen u. a.) in einem partizipativen Prozess Fragestellungen der Digitalisierung im Arbeitsfeld beleuchten.

Neuer Inhalt und neues Layout

Das Magazin im Fokus wurde, pünktlich zum neuen Themenschwerpunkt des Projekts, inhaltlich und optisch aufgefrischt. Das Magazin wird künftig drei Mal jährlich als 16-Seitige Ausgabe in einem neuen Look erscheinen. Neben einem neuen Layout widmet sich diese Ausgabe auch inhaltlich den neuen Themenbereichen des Projektes. Die Beiträge in dieser Ausgabe beschreiben die wesentlichen konzeptionellen Änderungen und die neue Ausrichtung.

Arbeitsgruppen zum Thema Digitalisierung

Für Arbeitsgruppen, in denen gemeinsam die Bedeutung und die Chancen der Digitalisierung für ältere Menschen und für Organisationen herausgearbeitet werden sollen, werden Teilnehmende gesucht. Das Ziel der Arbeitsgruppen ist es gemeinsam Vorschläge zu erarbeiten, wie Digitalisierung im jeweiligen Arbeitsfeld umgesetzt werden kann. In dem Magazin werden die vier Arbeitsgruppen ausführlich vorgestellt.

Projekt-Datenbank soll zum Nachahmen anregen
Zusätzlich hat das Forum Seniorenarbeit NRW eine Projekt-Datenbank eröffnet, die Ideen und Erfahrungen aus der Praxis vermittelt und zum Nachmachen anregen soll. Dargestellt werden vorrangig Projekte, die mit verhältnismäßig geringem Aufwand auf andere Standorte übertragen werden können. In jeder Ausgabe des Magazins werden künftig ausgewählte Projekte vorgestellt, die mit digitalen Werkzeugen und beispielhaftem Engagement vorrangehen.

Engagement und Digitalisierung: Tipps, Termine, Neuigkeiten
Wie bereits in den vorherigen Ausgaben, gibt das Magazin einen Überblick über Fördermöglichkeiten und Neuigkeiten aus NRW. Neu ist die Schwerpunktorientierte Aufteilung in die beiden Themenfelder Digitalisierung und Engagement. Auch eine Auswahl an interessanten Veranstaltungen in NRW wird im Magazin veröffentlicht.

Die Online-Ausgabe des Magazins können Sie auf der Projekt-Webseite heruntergeladen werden.

Website des Forum Seniorenarbeit

Weitere Informationen zu Im Fokus  – Seniorenarbeit in Bewegung, Ausgabe 1/2018

Direkter Download

Der Geburtenboom der Nachkriegszeit ist ein einzigartiges Phänomen in der demografischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Überall haben die Babyboomer aufgrund ihrer Kohortenstärke der Gesellschaft ihren Stempel aufgedrückt. Mit der Diskussion über die demografische Alterung und ihre Konsequenzen rückt die Entwicklung dieser Generation stärker in den Blickpunkt, insbesondere jetzt, da die Babyboomer das mittlere und höhere Erwachsenenalter erreicht haben und in das Ruhestandsalter kommen. Diese Jahrgänge werden das Altersbild der nahen Zukunft prägen. Sie bringen viele Kompetenzen und Kenntnisse mit in den Ruhestand. Und gerade weil die Babyboomer so viele sind, gibt es für sie eine Reihe von Möglichkeiten, die der Gesellschaft insgesamt dienen.  

Lesen Sie mehr in der neuen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter:

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 2/2018

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Die Praxishilfe der Bertelsmann Stiftung beleuchtet Aufgaben- und Rollenprofile von Quartierskoordinatoren, Quartiersmanagern und Maßnahmenentwicklern vor dem Hintergrund teils unklarer Erwartungshaltungen und Aufgabendefinitionen. Die Bandbreite der Handlungsfelder in der Quartiersarbeit ist groß und die Aufgaben erfordern sehr unterschiedliche Kompetenzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Aufgabenfelder und Anforderungen für die Quartiersarbeit z. B. in den Stellenbeschreibungen oder Aufgabenprofilen der Organisationen nicht immer konkret beschrieben werden.

Unklare Erwartungshaltungen können zu Überforderungen und Unzufriedenheit der Akteure führen

Die teils unklaren Erwartungshaltungen führen bei Bürgern, Netzwerkpartnern und den Arbeitgebern im Bereich der Quartiersarbeit nicht selten zu Irritationen darüber, wer welche Aufgaben übernehmen sollte und welche Rollen jeweils auszufüllen sind. Ferner können die unklaren Abgrenzungen der Arbeitsfelder und teilweise widersprüchliche Erwartungen an die verschiedenen Rollen bei der Quartiersentwicklung für die in diesem Bereich Tätigen zu Unsicherheiten, Überforderungen und Unzufriedenheit führen.

Publikation bietet Praktikern klare Aufgabenbeschreibungen und Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen

Die Praxishilfe definiert die Aufgaben und Rollenprofile für unterschiedliche Arbeitsfelder in der Quartiersarbeit und schafft damit mehr Klarheit für die in diesem Bereich Tätigen (z. B. aus Kommunen oder gemeinnützigen Organisationen). Insbesondere erfolgt eine klare Beschreibung und Abgrenzung der Rollen des Quartierskoordinators, des Quartiersmanagers und des Maßnahmenentwicklers. Diese Aufgabenfelder decken das gesamte Spektrum der Quartiersarbeit ab, von der organisationsspezifischen Ausrichtung auf sozialräumliche Arbeit, über Steuerungsaufgaben für die Gesamtentwicklung in einem Quartier bis hin zur konkreten Umsetzung einzelner Maßnahmen der praktischen Quartiersentwicklung. Zusätzlich skizzieren die Autoren je Aufgaben- und Rollenprofil konkrete Herausforderungen aus der Praxis und zeigen dazu praxiserprobte Lösungsansätze auf.

Ausgearbeitet wurde die Praxishilfe von Miriam Bahr und Ursula Kremer-Preiß, beide vom Kuratorium Deutsche Altershilfe. Inhaltlich basiert die Publikation auf praktischem Erfahrungswissen aus Qualifizierungs- und Austauschformaten zum Thema Quartiersentwicklung und auf drei Experteninterviews mit Verantwortlichen der Quartiersarbeit aus den Städten Münster, Kempen und Mülheim.

Weitere Informationen zur Broschüre auf der Website der Bertelsmann-Stiftung

Direkter Download von der Seite der Bertelsmann-Stiftung

In den letzten Jahren ist die Zahl von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, stetig gestiegen. Die Pflege dieser Menschen stellt oftmals eine Herausforderung dar, für Angehörige aber auch für professionell Pflegende in Krankenhäusern, stationären Wohnformen und ambulanten Diensten. Vor diesem Hintergrund wurde im Auftrag des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) 2017 ein neuer Expertenstandard zur „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ entwickelt, der nun in der Praxis erprobt wird.

2018 erscheint der neue Expertenstandard Demenz. Im Kern geht es um die Beziehungsgestaltung und darum, das Person-Sein von Menschen mit Demenz zu stärken, indem wir Normalität im Lebensumfeld, Identität, Selbstbestimmung und das Wohlbefinden der Menschen fördern. Eine anspruchsvolle Aufgabe für alle Beteiligten, aber keine unlösbare Aufgabe. „Nur die Vermittlung von Techniken reicht nicht aus“, erklärt Prof. Martina Roes, wissenschaftliche Leiterin des Expertenstandards im Interview der aktuellen ProAlter-Ausgabe. Es gehe um eine grundsätzliche Haltungsänderung. „Wir müssen auch darüber sprechen, wie wir mit anderen Personen in Kontakt treten, ohne über sie hinweg zu sprechen. Und wir müssen hinterfragen, wie wir insgesamt mit älteren Menschen kommunizieren“, fordert die Demenzexpertin. Lesen Sie mehr in der neuen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter ….

Cover ProAlterWeitere Informationen auf der Website von medhochzwei

Das einzigartige Fachmagazin informiert viermal Mal im Jahr mit Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren zu wichtigen und aktuellen Fragen rund ums Alter und Älterwerden. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereich der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und bürgerschaftlichem Engagement.

Ob beim Besuchsdienst oder beim Begleiten von Menschen mit Demenz, in der Nachbarschaftshilfe oder im Hospiz: Der Einsatz von Ehrenamtlichen in der Pflege spielt eine immer größere Rolle. Gute Pflege ist ohne solche Unterstützer immer weniger denkbar. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe beleuchtet in der neuen Ausgabe seines Fachmagazins ProAlter die Rolle von Ehrenamtlichen in der Pflege.

Ob beim Besuchsdienst oder beim Begleiten von Menschen mit Demenz, in der Nachbarschaftshilfe oder im Hospiz: Der Einsatz von Ehrenamtlichen in der Pflege spielt eine immer größere Rolle. Gute Pflege ist ohne solche Unterstützer immer weniger denkbar. Doch der Beitrag Engagierter in der Pflege „zielt nicht auf körperbezogene Pflegehandlungen, sondern vielmehr auf Unterstützung der sozialen Teilhabe, der Alltagsgestaltung oder auch pflegender Angehöriger durch niedrigschwellige Angebote“, betont Simon Eggert, Leiter des Bereichs „Politik & Kommunikation“ bei der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Ehrenamtliche sind deshalb keine Lückenbüßer für fehlende Fachkräfte, betont Eggert in seinem Essay für den Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe von ProAlter „Sorgende Gemeinschaften: freiwilliges Engagement in der Pflege“. Die Autoren diskutieren im Titelthema auch die umstrittene Monetarisierung des freiwilligen Engagements. Im Fokus steht die Frage, ob sich eine neue Kultur des Helfens oder eher eine Schattenökonomie entwickelt? Eine Frage, die auch die Jenaer Soziologin Tine Haubner untersucht. Die Leiterin eines Forschungsprojekts über Freiwilligenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats kritisiert im Interview mit ProAlter, dass die sorgende Gemeinschaft ausgebeutet und die Kombination von Minijob und Engagement immer häufiger werde. Beim Münchner Verein „Dein Nachbar“ sieht man die „Aufwandsentschädigung“ für ehrenamtliche Arbeit nicht so kritisch. Sie könne Menschen dazu dienen, ihre geringe Rente etwas aufzubessern. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgung in der häuslichen Pflege zu verbessern – durch ein Ehrenamtsnetzwerk, in dem sich bereits mehr als 300 Freiwillige in der Region engagieren.

Inhaltsverzeichnis

Schwerpunkt

Freiwilliges Engagement in der pflegerischen Versorgung
Engagierte sind mehr als mehr als preiswerte Hilfskräfte
Simon Eggert

Pflege, Engagement und Qualifizierung
Bildungsangebote gestalten
Dr. Julia Schlicht

Dazugehören, mitreden und ernstnehmen
Grüne Damen und Herren in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen
Interview mit Claudia Hartmann

Netzwerk in der Nachbarschaft
Mit Logistik und Digitalisierung das drohende Versorgungsproblem lösen
Thomas Oeben

Kultur des Helfens oder Ausbeutung?
Die Kombination von Minijob und Engagement nimmt zu
Interview mit Tine Haubner

Menschen

Das hilfreiche Alter hilfreicher machen
Interview mit Prälat em. Rudolf Schmidt

Leben

Innovative Kochideen im Seniorenheim
Lisa Hochstein

Management

Qualität in der Demenz-Fachberatung
Der ZQP-Qualitätsrahmen für die Beratung in der Pflege
Naila Altvater

Forschung

Studie über „Mobilität im Alter“
Mobilitätsförderung in der geriatrischen Langzeitpflege
Dr. Elke Schlesselmann

Cover Pro Alter 4/2017ProAlter, das unabhängige Fachmagazin des KDA, bietet allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit.

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Weitere Informationen zum Fachmagazin ProAlter

„Selbstbestimmt freiwillig!?“ so lautete der Titel der diesjährigen Herbstakademie. Zwei Tage lang wurde in 15 Workshops freiwilliges Engagement in der Seniorenarbeit genauer unter die Lupe genommen. Beispielsweise wie gute Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und freiwillig Engagierten gelingt, wie man in Nordrhein-Westfalen „bewegt“ älter werden oder wie Selbstorganisation im Quartier funktionieren kann. Außerdem wurden Einblicke in Engagementfelder im Alter gegeben wie das Engagement für Armutsmigrantinnen und -migranten aus Südost-Europa oder dem freiwilligen Engagement im Museum.

Zur Herbstakademie 2017 kamen knapp 130 Ehren- und Hauptamtliche aus der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit nach Duisburg, um konkrete und praxisnahe Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen, voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über zukünftige Entwicklungen nachzudenken.

Die nun vorliegende Kurzdokumentation im Rahmen von Im Fokus – Seniorenarbeit in Bewegung gibt Einblicke in zwei beeindruckende Tage und Diskussionen. Multiplikatoren könne gedruckte Exemplare vorbestellen. Ein Einzelversand ist nicht möglich.

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