Vorstand

Mitherausgeberin Zeitschrift „Pro Alter“, Leiterin der Arbeitsgrupppe „Aktivierung des Kuratoriums“, Vorstandsbeauftragte „KDA International“, Stiftungsrätin Stiftung Pro Alter.

Beraterin im Gesundheits- und Stiftungswesen, langjährige Bereichsleiterin der Robert Bosch Stiftung (1977 bis 2013); Schwerpunktbereiche: Strukturfragen der Gesundheitsversorgung, Gesundheitsberufe; Kranken- und Altenpflege in Theorie und Praxis, Pflegeforschung; Alter und Demographie – Leben im Alter; Gesundheitspflege und Berufsausbildung in Mittel- und Osteuropa; Stiftungswesen.

Mitwirkung u.a. Expertendialog der Bundeskanzlerin „Dialog über Deutschlands Zukunft“(2011/12) sowie der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung (2012) und des Gesundheitsforums Baden-Württemberg (bis 2013).

Kuratorin und Stiftungsrätin u. a. Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Gütersloh; Zentrum für Qualität in der Pflege, Berlin; Careum Stiftung, Zürich; Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, Stuttgart.

Vorsitzende des Vereins zur Förderung eines Nationalen Gesundheitsbruferates sowie des Caro Ass e.V., Verein zur Förderung der Assistenzberufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung in Grafenau und der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Pflege e. V. sowie Mitglied im Palliativforum Stuttgart.

Mitautorin bzw. Leitung der Kommissionen der Robert Bosch Stiftung „Pflege braucht Eliten“ (1992), „Pflege neu denken“ (2002), Memorandum  „Kooperation der Gesundheitsberufe“ (2011), „Gesundheitsberufe neu denken. Gesundheitsberufe neu regeln“ (2013). Miitwirkung an einer „Agenda Pflegeforschung für Deutschland“ (2012) und an einem Memorandum „Für eine Verankerung der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung an Medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken in Deutschland“ (2009).

Frank Schulz-Nieswandt, geboren 1958, hat die Professur für Sozialpolitik und Methoden der qualitativen Sozialforschung im Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) inne und ist Geschäftsführender Direktor des Seminars für Genossenschaften an der Universität zu Köln. 

Von 1996 bis 1998 war Schulz-Nieswandt beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin tätig, zuletzt als Wissenschaftlicher Direktor. In dieser Zeit war er Mitglied der Zweiten und Dritten Altenberichtskommission der Bundesregierung, danach langjähriges Mitglied und Sprecher des Wissenschaftlichen Beirates des DZA.

1998 erhielt Schulz-Nieswandt einen Ruf nach Köln und Kassel. Er war Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, augenblicklich erster Prodekan.

Frank Schulz-Nieswandt war an den Universitäten Bochum, Regensburg, Konstanz, Kassel, Göttingen und Bielefeld tätig. Er ist Honorarprofessor für Sozialökonomie der Pflege an der PTH Vallendar.

Schulz-Nieswandt ist unter anderem Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt in Bonn sowie Mitglied (und sechs Jahre auch Vorsitzender) des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen (bvöd). Er ist zudem Herausgeber der „Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen“ sowie Mitglied des „Kölner Netzwerkes der Daseinsvorsorge“.

Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen in der Interdisziplinären Alternsforschung im Schnittbereich zu Themen der Integrierten Medizin, der sozialraumorientierten Pflegestrukturplanung und der Wohnformen im Alter, im Europarecht und sozialen Dienstleistungen sowie öffentlicher Daseinsvorsorge, in der Anthropologie und Kulturgeschichte der Sozialpolitik der Gegenseitigkeitshilfe sowie im Dritten Sektor und den Formen bürgerschaftlichen Engagements sowie Gesundheitsselbsthilfegruppen.