Kuratorium

Auf dieser Seite sehen Sie die derzeitigen Kuratorinnen und Kuratoren des KDA. Sie haben die Möglichkeit, diese nach Ihren Funktionen und Gremienzugehörigkeit zu filtern.

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Berufliche Qualifikation

  • Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Geriatrie
  • Suchtmedizin

Berufliche Tätigkeit

seit April 2002

Chefärztin der Gerontopsychiatrischen Klinik der SHG-Kliniken Sonnenberg Saarbrücken

Lehrkrankenhaus der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie

Mai 1997 – März 2002

Stellvertretende Abteilungsleitung der Abteilung Allgemeinpsychiatrie II des Südwürttembergischen Zentrums für Psychiatrie, Bad Schussenried (Chefarzt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ulm)

Januar 1992 – April 1997

Leiterin des Funktionsbereichs Gerontopsychiatrie des Psychiatrischen Landeskrankenhauses Bad Schussenried (später Zentrum für Psychiatrie)

1985 – 2001

Weiterbildungsassistentin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg

Juni 1984 – Dezember 1984

Weiterbildungsassistentin am Psychiatrischen Landeskrankenhaus Bad Schussenried, Bereich Gerontopsychiatrie

Studium

1977- 1984

Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm

April 1984

Approbation als Arzt

Promotion (1987-1988)

bei Prof. Dr. Claus W. Wallesch zum Thema „Sprachpathologische und neuropsychologische Untersuchungen bei neurodegenerativen Erkrankungen des Striatums und des Cerebellums (Chorea Huntington und Friedreich´sche Ataxie), Note „summa cum laude“

ausgezeichnet mit dem Gödecke-Forschungspreis der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

Ehrenamtliche Tätigkeit und  Gremien

  • Kuratorin im Kuratorium Deutsche Altershilfe KDA
  • Vorsitzende der Deutschen Alzheimergesellschaft Landesverband Saarland e.V.
  • Vorsitzende der Alzheimer-Hilfe Saarbrücken e.V. und Leitung der Angehörigengruppe
  • Vorstandsmitglied und Lehrbeauftragte der Deutschen Akademie der Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie
  • Beratendes Mitglied im Landespflegeausschuss des Saarlandes
  • Mitglied der Arbeitsgruppe Gerontopsychiatrie des Psychiatriebeirates des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Frauen des Saarlands
  • Mitglied im Gutachergremium im Rahmer der Resortforschung „Leuchtturmprojekt Demenz“ des Bundesgesundheitsministeriums 2007/2008

Geboren 1956 in Andernach am Rhein, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Studium der katholischen Theologie, Geschichte und Pädagogik in Bonn, Jerusalem und Münster.

1983 – 1888  Leiter der Studentengemeinde an der FH Frankfurt/Main, 1988 – 1995 Persönlicher Referent von Bischof Dr. Franz Kamphaus.

1995 – 2010 Dezernent im Bischöflichen Ordinariat Limburg und Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Limburg.

2010 – 2015 Promotionsstudium (Pastoraltheologie) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.

Seit 2015 Ständiger Lehrbeauftragter und Projektleiter an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Vorsitzender des Verbandes Katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD e. V.), Mitglied im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Nach dem Abschluss des Studiums der sozialen Arbeit war Anne Helmer von 1997 bis Ende 2001 Leiterin des Sozialen Dienstes einer Freiburger Pflegeeinrichtung. Im Dezember 2001 begann sie ihre Tätigkeit als Referentin für Altenhilfe beim Deutschen Caritasverband und wechselte 2006 als Referentin zum Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V.  (VKAD).

Ihre Arbeitsschwerpunkte im VKAD sind neben der Redaktionsleitung der Verbandspublikationen die Themenbereiche Wohnen im Alter, Sozialraumorientierung sowie Bürgerschaftliches Engagement.

In bürgerschaftlicher Funktion baute Frau Helmer im Freiburger Modellstadtteil Vauban die vollständig selbstverantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaft WOGE mit auf und ist seit Vereinsgründung im Jahr 2004 ehrenamtlich im Vorstand des Vereins WOGE e.V. – Wohnen und Leben gemeinsam für Menschen mit Demenz  tätig. Zu den Besonderheiten dieses Wohnmodells gehört die Organisation der Betreuung in einer Verantwortungsgemeinschaft zwischen beruflich Tätigen, Angehörigen und bürgerschaftlich Engagierten.

Anne Helmer lebt mit ihrer Familie im genossenschaftlichen Mehrgenerationenwohnprojekt GENOVA e.G. in Freiburg und ist auch dort ehrenamtlich im Rahmen der Selbstverwaltungsaufgaben des Wohnprojektes tätig.

geb. 29.6.1950, verheiratet, 2 Kinder

1974 – 2014 diverse Stationen in der Bank für Sozialwirtschaft

1997 bis 2014 Mitglied des Vorstands, hier insbesondere verantwortlich für die Bereiche Kredit und Rechnungswesen

Ehrenämter:

  • Aufsichtsrat der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung KV Neustadt
  • Aufsichtsrat Bergische Diakonie Aprath
  • Wissenschaftlicher Beirat Deutscher Verein für Krankenhaus-Controlling

geb. 1930 in Frankfurt am Main, Studium der Psychologie und Philosophie an den Universitäten Frankfurt und Bonn;

1954 Promotion,

1968 Habilitation (Forschungen „Frau und Beruf“); Lehrstuhl Univ. Köln

1972 – 1975. Univ. Bonn

1975-1986; 1986 – 1998 Lehrstuhl für Gerontologie Univ. Heidelberg;

seit 2001 Prof. an der Europa-Universität in Yuste/Extramadura in Spanien.

1988-1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit

1991 – 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages; Ehrenpromotion der Universitäten Fribourg/Schweiz (1988) und Vechta (2009).

Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 1994) und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (seit  1998).

Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands.

Forschungen im Bereich der Entwicklungs- und Sozialpsychologie und der Gerontologie, ältere Arbeitnehmer, demografischer Wandel.

2004-2008 Präsidentin der Vereinigung der ehemaligen Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments e.V.

Seit 2009 Vorsitzende der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren Organisationen), seit 2015 stellvertretende Vorsitzende.

Nach der Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin Mitte der 1990er Jahre und ihrer sich hieran anschließenden praktischen Tätigkeit entschied sich Frau Ludwig für das in Deutschland damals noch neue Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten/ Herdecke. Dieses schloss sie mit dem Master of Science in Nursing ab und übernahm im Anschluss eine Stelle als Referentin für ambulante Pflege und Hospize beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.

Hiernach erhielt sie die Möglichkeit eines Promotionsstipendiums an der Universität Bielefeld in der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Fachbereich Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung. Die Disputation erfolgte am Zentrum für Sozialpolitik in Bremen. Schon während der Promotion übernahm Frau Ludwig eine Stelle als Referentin für Pflegepolitik bei der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen.

Nach ihrer fünfjährigen Tätigkeit im Bundestag übernahm sie die Leitung der Abteilung für Gesundheit, Pflege und Behinderung beim AWO Bundesverband.

Nach ihrem dortigen Ausscheiden trägt sie bis heute die Leitungsverantwortung für das Innovationsprojekt „Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg“. Das Projekt soll Akteure beim Aufbau alternsgerechter Strukturen in Brandenburg aktiv unterstützen und somit einen Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels leisten.

Tobias Nowoczyn, geboren 1967 in Aachen, ist Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer. Er studierte in Hamburg Politik- und Erziehungswissenschaft und absolvierte ein Fernstudium Betriebswirtschaft für Führungskräfte an der Wirtschaftsakademie Bad Harzburg.

Nach verschiedenen Projekten in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie bei der Diakonischen Stiftung „Das Rauhe Haus“ in Hamburg leitete er ein Pflegeheim und eine Seniorenresidenz des Deutschen Ordens in Buchholz. Von 2008 – 2015 war er als Bereichsleiter im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes für alle Themen des Spitzenverbands der Freien Wohlfahrtspflege verantwortlich. In diesem Rahmen war Tobias Nowoczyn u.a. Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Hilfswerks, Mitglied im Vorstand der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, im Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge sowie Vorsitzender des Ständigen Ausschuss des Internationalen Sozialdienstes. In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege engagierte er sich in diversen Gremien.

Seit 2016 ist er Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer. Als Arbeitsgemeinschaft der 17 Deutschen Ärztekammern ist sie die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung und vertritt die berufspolitischen Interessen der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland, wirkt am gesundheitspolitischen Meinungsbildungsprozess der Gesellschaft mit und entwickelt Perspektiven für eine bürgernahe und verantwortungsbewusste Gesundheits- und Sozialpolitik. Tobias Nowoczyn ist Mitglied im Stiftungsrat des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), im Vorstand des AID e.V. (Träger der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft), im Präsidium der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung sowie im Vorstand der Hans-Neuffer-Stiftung. Ferner vertritt er die Bundesärztekammer in der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte.

2017 hat Tobias Nowoczyn das Buch „Die Wohlfahrtsverbande als föderale Organisationen. Das Leistungspotential durch Innovationen sichern“ herausgegeben.

Frank Oswald, Jahrgang 1964, ist Professor für Interdisziplinäre Alternswissenschaft (IAW), Prodekan am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Vorstandssprecher des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Alternsforschung der Goethe-Universität (FFIA) sowie Direktor des Graduiertenkollegs „Center Aging“ für Early Career Researcher an der Goethe Graduate Academy (GRADE).

Er ist Diplompsychologe und promovierte 1996 an der Universität Heidelberg. Seine Habilitation im Fach Psychologie erfolgte 2005 ebenfalls an der Universität Heidelberg, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut und am Deutschen Zentrum für Alternsforschung (DZFA) tätig war. Von 2008 bis 2012 war er Vorsitzender der Sektion für sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie (III) der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG).

Frank Oswald ist Autor / Mitautor zahlreicher Artikel und Buchkapitel im Bereich Gerontologie und Psychologie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kontexte für Entwicklung im mittleren und höheren Alter, Person-Umwelt Wechselwirkungen und Übergänge im Alter, sowie Wohnen, Quartiersbezüge, Umzug und Technik im Alter.

Mitherausgeberin Zeitschrift „Pro Alter“, Leiterin der Arbeitsgrupppe „Aktivierung des Kuratoriums“, Vorstandsbeauftragte „KDA International“, Stiftungsrätin Stiftung Pro Alter.

Beraterin im Gesundheits- und Stiftungswesen, langjährige Bereichsleiterin der Robert Bosch Stiftung (1977 bis 2013); Schwerpunktbereiche: Strukturfragen der Gesundheitsversorgung, Gesundheitsberufe; Kranken- und Altenpflege in Theorie und Praxis, Pflegeforschung; Alter und Demographie – Leben im Alter; Gesundheitspflege und Berufsausbildung in Mittel- und Osteuropa; Stiftungswesen.

Mitwirkung u.a. Expertendialog der Bundeskanzlerin „Dialog über Deutschlands Zukunft“(2011/12) sowie der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung (2012) und des Gesundheitsforums Baden-Württemberg (bis 2013).

Kuratorin und Stiftungsrätin u. a. Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Gütersloh; Zentrum für Qualität in der Pflege, Berlin; Careum Stiftung, Zürich; Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, Stuttgart.

Vorsitzende des Vereins zur Förderung eines Nationalen Gesundheitsbruferates sowie des Caro Ass e.V., Verein zur Förderung der Assistenzberufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung in Grafenau und der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Pflege e. V. sowie Mitglied im Palliativforum Stuttgart.

Mitautorin bzw. Leitung der Kommissionen der Robert Bosch Stiftung „Pflege braucht Eliten“ (1992), „Pflege neu denken“ (2002), Memorandum  „Kooperation der Gesundheitsberufe“ (2011), „Gesundheitsberufe neu denken. Gesundheitsberufe neu regeln“ (2013). Miitwirkung an einer „Agenda Pflegeforschung für Deutschland“ (2012) und an einem Memorandum „Für eine Verankerung der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung an Medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken in Deutschland“ (2009).

persönlich:

Geboren am 14. März 1963 in Rüsselsheim; verheiratet, Mutter von vier inzwischen erwachsenen Töchtern und seit kurzem auch Großmutter einer wunderbaren Enkeltochter

beruf:

1982 Abitur an der Gustav-Heinemann-Schule in Rüsselsheim. Studium Sozialarbeit-Sozialpädagogik an der Staatlichen Fachhochschule Berlin

Von 1997 bis 2005 freiberufliche Berufsbetreuerin, vorher tätig im Bereich Erwachsenenbildung, offene Sozialarbeit und im Betreuungs- verein des Diakonischen Werkes Wunsiedel, sozialpädagogische Familienhilfe

Ausgebildete Businesstrainerin und Coach

Seit November 2017 freie Beraterin insbesondere für Pflege und gute Führung bei www.team-scharfenberg.de

politik:

Seit 1999 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen

von 1999 bis 2013 Sprecherin im Kreisverband Hof

2002 bis 2010 Sprecherin der Grünen im Bezirk Oberfranken

2003 bis 2005 Mitglied im Bayerischen Parteirat der Grünen

2003 bis 2006 Mitglied im Oberfränkischen Bezirkstag

Mitglied des Deutschen Bundestages von 2005 bis 2017, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen

2005 – 2017 Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit sowie Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Schriftführer/in

ehrenamt:

Mitglied im Kuratorium Deutsche Altershilfe
, Mitglied im Landeskuratorium Bayern des Internationalen Bundes (IB), Mitglied im Bund Naturschutz, Schriftführerin der Ortsgruppe Rehau, Mitglied bei Kind & Kegel e.V., ASV Rehau und bei der Wasserwacht Selb

ausZeichnungen:

Trägerin der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber

Autorin:

„Wer soll uns pflegen? Zur Situation der Pflegekräfte“
erschienen April 2018
ISBN 9783746711591

Frank Schulz-Nieswandt, geboren 1958, hat die Professur für Sozialpolitik und Methoden der qualitativen Sozialforschung im Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) inne und ist Geschäftsführender Direktor des Seminars für Genossenschaften an der Universität zu Köln. 

Von 1996 bis 1998 war Schulz-Nieswandt beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin tätig, zuletzt als Wissenschaftlicher Direktor. In dieser Zeit war er Mitglied der Zweiten und Dritten Altenberichtskommission der Bundesregierung, danach langjähriges Mitglied und Sprecher des Wissenschaftlichen Beirates des DZA.

1998 erhielt Schulz-Nieswandt einen Ruf nach Köln und Kassel. Er war Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, augenblicklich erster Prodekan.

Frank Schulz-Nieswandt war an den Universitäten Bochum, Regensburg, Konstanz, Kassel, Göttingen und Bielefeld tätig. Er ist Honorarprofessor für Sozialökonomie der Pflege an der PTH Vallendar.

Schulz-Nieswandt ist unter anderem Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt in Bonn sowie Mitglied (und sechs Jahre auch Vorsitzender) des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen (bvöd). Er ist zudem Herausgeber der „Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen“ sowie Mitglied des „Kölner Netzwerkes der Daseinsvorsorge“.

Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen in der Interdisziplinären Alternsforschung im Schnittbereich zu Themen der Integrierten Medizin, der sozialraumorientierten Pflegestrukturplanung und der Wohnformen im Alter, im Europarecht und sozialen Dienstleistungen sowie öffentlicher Daseinsvorsorge, in der Anthropologie und Kulturgeschichte der Sozialpolitik der Gegenseitigkeitshilfe sowie im Dritten Sektor und den Formen bürgerschaftlichen Engagements sowie Gesundheitsselbsthilfegruppen.

Studium der Ökonomie bis zur Zwischenprüfung in Bochum. Danach Studium der Volkswirtschaftslehre in Münster mit dem Abschluss Diplom Volkswirt

Von 1972-1978 Leiter der neuen Abteilung „Wirtschaft, Statistik, EDV“ des Diözesan-Caritasverbandes Essen

Von 1979 bis zum altersbedingten Ausscheiden im Oktober 2011  Geschäftsführer der neu gegründeten CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Köln, der ersten Trägergesellschaft in Rechtsform einer GmbH in Deutschland.

In dieser Zeit entstanden 38 Sozialimmobilien.

Für seine vorbildliche Führungskultur und ihre innovativen Konzepte  rhielt Franz J. Stoffer für die CBT zahlreiche .Auszeichnungen:

„Arbeit Plus – EKD-Siegel für vorbildliche Mitarbeiterführung und Unternehmenskultur“ (1991)
„Bester Arbeitgeber Deutschlands“ (2005)
„Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ (2007 + 2010)
„Frankfurter Preis Für herausragende Leistungen in der Gemeinschaftsverpflegung“ (2002)
„Altenheim-Zukunftspreis“ (2009)
„Gesundheitspreis der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege“ (2011) u.a.

Das von Franz J. Stoffer entwickelte Führungsmodell wurde in zahlreichen Publikationen vorgestellt, unter anderem in „Die Musterbrecher“ und „Vertrauen als Geschäftsmodell“ sowie im Film
„Das Geld, das System und die Würde“ in der Reihe Die Aufbrecher“ des ZDF-Infokanals

Weitere Tätigkeiten:

  • Mitglied im Beirat der CMD – Care Management Deutschland
  • Mitbegründer der AcU – Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen
  • Mitbegründer desNetzwerkes „SONG – Soziales neu gestalten“
  • Mitglied der SONG-Steuerrungsgruppe „Zukunft Quartier –
    Lebensräume zum Älterwerden“ (2007-2011)
  • Mitglied der Bundeskonferenz (BUKO QS) Qualitätssicherung im
    Gesundheits- und Pflegewesen (2001 – 2014)
  • Mitglied im Fachbeirat „Altengerechte Quartiere“ des Landes NRW (2014-2017)
  • Initiator des „Moratoriums Pflegenoten“ gemeinsam mit Prof.Dr. Thomas Klie (2011)
  • Autor des Buches „Sozialmanagement 2000“ sowie zahlreicher Beiträge
    zu den Themen Führung, Qualität, Ethik, Altenpflege u.a.
  • Protagonist des Films „Das Geld, das System und die Würde“ in der Reihe
    „Die Aufbrecher“ des ZDF-Infokanals

Seit 2012 selbständiger Berater in der Sozialwirtschaft