Aufsichtsrat

Frau Dr. Akgün ist Dipl. Psychologin und approbierte Psychotherapeutin. Nach ihrer 15jährigen Tätigkeit in einer Familienberatungsstelle, baute sie ab 1997 für das Land NRW das Landeszentrum für Zuwanderung (LzZ) auf und leitete dieses. Das LzZ, mit Sitz in Solingen, war das bundesweit erste Landesinstitut, das für die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis sowie für die Beratung der Landesregierung zu den Themen Migration und Integration zuständig war.

Von 2002 bis 2009 hatte Frau Dr. Akgün als direktgewählte Abgeordnete aus Köln für die SPD ein Bundestagsmandat innen.

Von 2010 bis 2017 arbeitete sie in der Staatskanzlei NRW, zuerst als Gruppenleiterin für internationale Angelegenheiten sowie für Eine-Welt-Politik und später als Leiterin des newtrade nrw – Büros für nachhaltige Beschaffung.

Seit dem 1.11.2017 ist sie Frau Dr. Akgün Senior Fellow an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Frau Dr. Akgün ist Autorin zahlreicher Bücher und Veröffentlichungen zum Thema Migration und Islam.

Sie ist Präsidiumsmitglied des Internationalen Bundes: Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. (IB) und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des IB-West. Zudem ist sie Kuratoriumsmitglied der Kölner Lebenshilfe und im Fachbeiratsmitglied der Otto-Benecke-Stiftung aktiv.

Im Kuratorium Deutsche Altershilfe ist Frau Dr. Akgün seit 2020 stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende.

Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Giesberts-Lewin-Preis.

Ernannt zur Kuratorin 2004

 

 

 

Dr. Heil absolvierte  nach dem Studium der Kath. Theologie, Geschichte und Pädagogik in Bonn, Jerusalem und Münster eine  Ausbildung zum Pastoralreferenten. Beruflich war er als Dezernent in der Verwaltung der Diözese Limburg tätig. Seine Aufgabengebiete umfassten u.a. die Erwachsenenbildung, die Gemeinden anderer Muttersprache und die Caritas. Er war zugleich Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes.  Heute wirkt er als Ständiger Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Pastoraltheologie, Schwerpunkt Diakonische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Diakonische Theologie, Caritaswissenschaft, Führung und Management  von Sozialeinrichtungen, christliche Fundierung sozialer und pflegerischer Tätigkeiten, Seelsorge in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Gemeinwohl-Orientierung wirtschaftlicher Akteure der Altenhilfe und der Wohlfahrtspflege, Zusammenleben der Generationen, Interkulturalität, Interreligiösität,

Dr. Heil ist Vorsitzender des Fachbeirats Christliche Lebens- und Sterbekultur des Verbandes katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD), dessen Vorsitzender er von 2007 bis 2019 war. Er ist Erster Vorsitzender des Familienferiendorf Hübingen e.V. und Mitglied der Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie Koblenz/Mittelrhein. Darüber hinaus ist er engagiert im Förderverein ehemalige Synagoge Schupbach e.V. sowie im Förderverein für das Waisenhaus St. Agnes in Keren/Eritrea. 

Herr Dr. Heil wurde im Jahr 2019 in den Aufsichtsrat des KDA gewählt. Er arbeitete mit in der AG „Aktivierung der Kuratoren“ und am Diskurs „Pflegereform“ des KDA.  

Herr Dr. Waselewski, Jahrgang 1973, ist Diplom-Gesundheitswirt und absolvierte den Master in Health Business Administration; 2006 wurde er an der Martin-Luther-Universität in Halle im Fachgebiet Gesundheits- und Pflegewissenschaft promoviert. 

Nach mehreren Jahren als Geschäftsführer in einem großen Sozialunternehmen nahm 2018 seine Tätigkeit im Landkreis Börde auf als Dezernent für Strategie und Zentrale Dienste des Landkreises Börde (Sachsen-Anhalt). Er ist zugleich stellvertretender Landrat, Leiter der Stabstelle Steuerung und Entwicklung sowie Geschäftsführer einer landkreiseigenen Gemeinnützigen Senioren- und Altenheimgesellschaft.

In diesen Funktionen ist Dr. Waselewski u.a. befasst mit den Aufgaben der kommunalen Daseinsfürsorge, den Auswirkungen des demographischen Wandels und den Herausforderungen in den Bereichen der Gesundheit und Pflege im ländlichen Raum.

Herr Weber war von 2000 bis 2020 Abteilungsleiter Altenarbeit im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden. In dieser Funktion war er zuständig für die Entwicklung der Versorgungsstruktur im Wiesbaden.  Ein Schwerpunkt der Arbeit war der Auf- und Ausbau der Beratungsstellen für Selbständiges Leben im Alter, der Sozialer Dienst der Stadt für alte Menschen und ihre Angehörigen. Zielsetzung war, alte Menschen möglichst den älteren Menschen zu Hause die Unterstützung zugänglich zu machen, die sie benötigen; seit 2000 war er befasst mit dem Auf- und Ausbau des GeReNet.Wi (Wiesbadener Netzwerk für geriatrische Rehabilitation; sowie mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung des Forum Demenz Wiesbaden.

Ehrenamtlich ist Herr Weber ist Herr Weber in der Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden sowie im Vereins Silberstreifen, der sich der Altersarmut in der Stadt widmet, aktiv.

Herr Weber gehört dem Aufsichtsrat des KDA sowie dem Stiftungsrates der Stiftung Pro Alter an.