Aufsichtsrat

Nach der Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin Mitte der 1990er Jahre und ihrer sich hieran anschließenden praktischen Tätigkeit entschied sich Frau Ludwig für das in Deutschland damals noch neue Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten/ Herdecke. Dieses schloss sie mit dem Master of Science in Nursing ab und übernahm im Anschluss eine Stelle als Referentin für ambulante Pflege und Hospize beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.

Hiernach erhielt sie die Möglichkeit eines Promotionsstipendiums an der Universität Bielefeld in der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Fachbereich Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung. Die Disputation erfolgte am Zentrum für Sozialpolitik in Bremen. Schon während der Promotion übernahm Frau Ludwig eine Stelle als Referentin für Pflegepolitik bei der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen.

Nach ihrer fünfjährigen Tätigkeit im Bundestag übernahm sie die Leitung der Abteilung für Gesundheit, Pflege und Behinderung beim AWO Bundesverband.

Nach ihrem dortigen Ausscheiden trägt sie bis heute die Leitungsverantwortung für das Innovationsprojekt „Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg“. Das Projekt soll Akteure beim Aufbau alternsgerechter Strukturen in Brandenburg aktiv unterstützen und somit einen Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels leisten.

Studium der Ökonomie bis zur Zwischenprüfung in Bochum. Danach Studium der Volkswirtschaftslehre in Münster mit dem Abschluss Diplom Volkswirt

Von 1972-1978 Leiter der neuen Abteilung „Wirtschaft, Statistik, EDV“ des Diözesan-Caritasverbandes Essen

Von 1979 bis zum altersbedingten Ausscheiden im Oktober 2011  Geschäftsführer der neu gegründeten CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Köln, der ersten Trägergesellschaft in Rechtsform einer GmbH in Deutschland.

In dieser Zeit entstanden 38 Sozialimmobilien.

Für seine vorbildliche Führungskultur und ihre innovativen Konzepte  rhielt Franz J. Stoffer für die CBT zahlreiche .Auszeichnungen:

„Arbeit Plus – EKD-Siegel für vorbildliche Mitarbeiterführung und Unternehmenskultur“ (1991)
„Bester Arbeitgeber Deutschlands“ (2005)
„Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ (2007 + 2010)
„Frankfurter Preis Für herausragende Leistungen in der Gemeinschaftsverpflegung“ (2002)
„Altenheim-Zukunftspreis“ (2009)
„Gesundheitspreis der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege“ (2011) u.a.

Das von Franz J. Stoffer entwickelte Führungsmodell wurde in zahlreichen Publikationen vorgestellt, unter anderem in „Die Musterbrecher“ und „Vertrauen als Geschäftsmodell“ sowie im Film
„Das Geld, das System und die Würde“ in der Reihe Die Aufbrecher“ des ZDF-Infokanals

Weitere Tätigkeiten:

  • Mitglied im Beirat der CMD – Care Management Deutschland
  • Mitbegründer der AcU – Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen
  • Mitbegründer desNetzwerkes „SONG – Soziales neu gestalten“
  • Mitglied der SONG-Steuerrungsgruppe „Zukunft Quartier –
    Lebensräume zum Älterwerden“ (2007-2011)
  • Mitglied der Bundeskonferenz (BUKO QS) Qualitätssicherung im
    Gesundheits- und Pflegewesen (2001 – 2014)
  • Mitglied im Fachbeirat „Altengerechte Quartiere“ des Landes NRW (2014-2017)
  • Initiator des „Moratoriums Pflegenoten“ gemeinsam mit Prof.Dr. Thomas Klie (2011)
  • Autor des Buches „Sozialmanagement 2000“ sowie zahlreicher Beiträge
    zu den Themen Führung, Qualität, Ethik, Altenpflege u.a.
  • Protagonist des Films „Das Geld, das System und die Würde“ in der Reihe
    „Die Aufbrecher“ des ZDF-Infokanals

Seit 2012 selbständiger Berater in der Sozialwirtschaft