Aufsichtsrat

Geboren 1956 in Andernach am Rhein, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Studium der katholischen Theologie, Geschichte und Pädagogik in Bonn, Jerusalem und Münster.

1983 – 1888  Leiter der Studentengemeinde an der FH Frankfurt/Main, 1988 – 1995 Persönlicher Referent von Bischof Dr. Franz Kamphaus.

1995 – 2010 Dezernent im Bischöflichen Ordinariat Limburg und Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Limburg.

2010 – 2015 Promotionsstudium (Pastoraltheologie) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.

Seit 2015 Ständiger Lehrbeauftragter und Projektleiter an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Vorsitzender des Verbandes Katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD e. V.), Mitglied im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Frank Schulz-Nieswandt, geboren 1958, hat die Professur für Sozialpolitik und Methoden der qualitativen Sozialforschung im Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) inne und ist Geschäftsführender Direktor des Seminars für Genossenschaften an der Universität zu Köln. 

Von 1996 bis 1998 war Schulz-Nieswandt beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin tätig, zuletzt als Wissenschaftlicher Direktor. In dieser Zeit war er Mitglied der Zweiten und Dritten Altenberichtskommission der Bundesregierung, danach langjähriges Mitglied und Sprecher des Wissenschaftlichen Beirates des DZA.

1998 erhielt Schulz-Nieswandt einen Ruf nach Köln und Kassel. Er war Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, augenblicklich erster Prodekan.

Frank Schulz-Nieswandt war an den Universitäten Bochum, Regensburg, Konstanz, Kassel, Göttingen und Bielefeld tätig. Er ist Honorarprofessor für Sozialökonomie der Pflege an der PTH Vallendar.

Schulz-Nieswandt ist unter anderem Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt in Bonn sowie Mitglied (und sechs Jahre auch Vorsitzender) des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen (bvöd). Er ist zudem Herausgeber der „Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen“ sowie Mitglied des „Kölner Netzwerkes der Daseinsvorsorge“.

Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen in der Interdisziplinären Alternsforschung im Schnittbereich zu Themen der Integrierten Medizin, der sozialraumorientierten Pflegestrukturplanung und der Wohnformen im Alter, im Europarecht und sozialen Dienstleistungen sowie öffentlicher Daseinsvorsorge, in der Anthropologie und Kulturgeschichte der Sozialpolitik der Gegenseitigkeitshilfe sowie im Dritten Sektor und den Formen bürgerschaftlichen Engagements sowie Gesundheitsselbsthilfegruppen.