PRO ALTER 4/2009 zum Schwerpunkt "Armut im Alter"
Kategorie: ProAlter Ausgaben - am 4. Jan 2010
In Zeiten des demografischen Wandels und der Weltwirtschaftskrise macht jetzt wieder vermehrt das Schreckgespenst von der Altersarmut die Runde. Viele prognostizieren, dass es immer mehr arme alte Menschen geben wird.
ProAlter greift das Thema auf und gibt einen ersten Überblick zu Fragen von Armut im Alter, über Statistiken und die schwierige Frage der Definition von Armut. Es werden die Zusammenhänge und Auswirkungen von Armut im Alter auf Gesundheit, Pflegebedürftigkeit oder soziale Teilhabe der Betroffenen bzw. der Einfluss dieser Faktoren auf das Zustandekommen von Armut diskutiert. Fragen die längst noch nicht abgeschlossen sind und die anlässlich des Europäischen Jahres 2010, das sich zum Ziel gesetzt hat, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen, aber eine große Rolle spielen werden. Es ist höchste Zeit über Altersarmut zu sprechen…
Artikel im Titelthema "Armut im Alter":
- Armut, Alter und Gesundheit heute: „Das Problem ist der graue Alltag…“
- KDA-Expertengespräch: Soziale Sicherungssysteme zukunftsfähig machen und Prävention ausbauen
- Das Projekt INCLUSage: Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung in der Europäischen Union
- „Wenn man nicht darüber spricht, kann auch nichts verändert werden“: Betroffene thematisieren „Armut im Alter“ in Workshops
- Das ProAlter-Experteninterview: Armut und Pflege – ein weites Feld mit vielen offenen Fragen
- Am unteren Rand der Gesellschaft: Arm, alt, krank und ohne Wohnung
- Rentner auf der Straße
- Interview zur Integration älterer Obdachloser in die Altenpflege: „Wir sorgen langfristig dafür, dass Obdachlose in ein normales Leben zurückfinden.“
Linktipp: Das Europäische Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung präsentiert sich auf der Internetseite www.mit-neuem-mut.de.
Weitere Themen in den Rubriken:
Gesundheit und Pflege
Attrappen bei Alzheimer? Von Geister-Haltestellen und Robben-Attrappen
Irgendwie sind sie in Mode gekommen und man findet sie landauf, landab: Bushaltestellen, an denen nie ein Bus hält, meist aufgestellt in den Außenbereichen von stationären Pflegeeinrichtungen. Dort sollen vor allem Menschen mit Demenz eine Anlaufstelle finden. Anderswo erhalten sie Plüschrobben. Ist das fachlich und ethisch korrekt oder völlig daneben? ProAlter hat sich umgehört…
Schwerpunkt:
Kunst und Demenz?
„Hier kriegt mich keiner mehr weg!“ Menschen mit Demenz erleben Kunst im Museum
„Museumsbesuch ist gut gegen Alzheimer“, ließ Johannes Pantel, Professor für Psychiatrie und Psychotherapeut sowie Geriater an der Uniklinik Frankfurt, anlässlich des diesjährigen Welt- Alzheimertages im Magazin des „Kölner Stadt-Anzeigers“ vernehmen. Körperlich und geistig aktiv zu sein – und dazu gehört für Pantel auch, ins Museum zu gehen und dort Führungen mitzumachen – soll vorbeugend gegen Alzheimer wirken. Doch was ist mit den Menschen, die schon längst an einer Demenz leiden? Wie sehr auch sie von einem Museumsbesuch profitieren können, lesen Sie in ProAlter…
Das Duisburger Kunstprojekt „Die Welt mit anderen Augen sehen“
Das Projekt der Alzheimer Gesellschaft Duisburg schult Mitarbeitende von 23 stationären Alteneinrichtungen darin, mit Menschen mit Demenz zusammen Kunst zu schaffen und ihnen Kunst auch handwerklich erfahrbar zu machen. ProAlter hat die Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Duisburg zu dem Projekt befragt…
Die Ernährungssituation von Bewohnern in Altenpflegeheimen: Ergebnisse einer deutschlandweiten Erhebung
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Eine der Pionierinnen der Pflegewissenschaft, Dr. Angelika Zegelin, ist das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Sie hat an der Universität Witten/Herdecke nicht nur den ersten universitären Studiengang Pflegewissenschaft in Deutschland mit aufgebaut, sondern auch wissenschaftliche Konzepte für die Pflege entwickelt und viele Projekte auf diesem Sektor in der ganzen Welt angestoßen und geprägt. ProAlter hat sie zu ihren Erfolgen und weiteren Zielen befragt…
Bauen und Wohnen
Jung in die Alten-Hausgemeinschaft
Wohnprojekte, die Freunde zusammen organisieren und umsetzen, sind eine gute Möglichkeit, selbstbestimmt für das Alter zu planen und zum Beispiel einer Vereinsamung vorzubeugen. Dass dies aber seine Zeit braucht und nicht ganz ohne Konflikte abgeht, zeigt ProAlter in dem Beitrag über eine nunmehr funktionierende Hausgemeinschaft in Hannover...
Gesellschaft und Politik
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Im Rahmen einer Schulung schlüpfen Bankkauffrauen und -männer in einen sogenannten Age Explorer – einen Spezialanzug, der das körperliche Befinden betagter Menschen simuliert. Sie spüren das Alter am eigenen Leib – das schwerfällige Gehen, die fehlende Sensibilität in den Fingern, das verschwommene Sehen. Diese Erfahrungen sollen ihnen helfen, auf die Befindlichkeiten älterer Bankkunden einzugehen. Lesen Sie wie die Ausbildung zur Seniorenberaterin und -berater ankommt…
